Pressestimmen zu Borussia Dortmund „BVB-Stars lähmt neuer Bus-Schreck“

Der große Dortmunder Frust: den turbulenten Tagen nach dem Anschlag fogt das Aus in der Champions League. Foto: AFP
Der große Dortmunder Frust: den turbulenten Tagen nach dem Anschlag fogt das Aus in der Champions League. Foto: AFP

Borussia Dortmund ist nach der 1:3-Niederlage in Monaco im Viertelfinale der Champions League ausgeschieden. Und wieder kam es zu Unregelmäßigkeiten – der Teambus blieb lange stehen.

Sport: Dominik Ignée (doi)
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Stuttgart - Der FC Bayern ist draußen, der FC Barcelona ist draußen – und auch Borussia Dortmund ist in der Champions League nicht mehr dabei. Nach dem 1:3 in Monaco sind nun auch für den BVB alle Träume im internationalen Fußball geplatzt. Nach dem Anschlag auf den Dortmunder Mannschaftsbus vor dem Hinspiel kam es auch im Rückspiel zu einem seltsamen Ereignis. Die Pressestimmen zum BVB.

„Bild“: Hatte Dortmund schon vor dem Anpfiff verloren? Vielleicht war es einfach eine zu große Aufgabe für den BVB. Acht Tage nach dem Anschlag auf den Mannschaftsbus vor dem Hinspiel in Dortmund (2:3) muss der BVB in Monaco ran. Leider geht auch das Rückspiel verloren. Vor Beginn der Partie lähmt die BVB-Stars ein neuer Bus-Schreck! Als das Dortmunder Team am Hotel fertig im Bus sitzt, verzögern die monegassischen Sicherheitsbehörden die Abfahrt. Laut des Klubs ohne konkrete Angabe von Gründen.

„Süddeutsche Zeitung“: Dass der AS Monaco kurz vor dem Rückspiel am Mittwochabend eigens die BVB-Hymne „You’ll never walk alone“ einspielte, war ein großes Zeichen der Solidarität. Die Spieler wirkten auch bei der herzlichen Begrüßung im Kabinengang vereint. Es herrschte Harmonie – bis der Anpfiff durchs Stadion schrillte. Danach kannten die Gastgeber keine Freunde mehr. Nach zweieinhalb Minuten brachte Kylian Mpabbé die Monegassen in Führung.

Lehrstunde statt Aufholjagd

„Frankfurter Allgemeine“: Mit dem 1:3 von Monaco scheidet Dortmund in der Champions League aus. Eine Überraschung vor dem Spiel reicht nicht – zumal es bei der Anfahrt einen Vorfall gibt, der das Team und vor allem Trainer Tuchel erzürnt.

„Südwestpresse“: Aus der Traum: Borussia Dortmund ist trotz „Einpeitscher“ Marc Bartra in einem vom Bombenanschlag auf den Teambus überschatteten Champions-League-Viertelfinale gegen AS Monaco gescheitert.

„Schwäbische Zeitung“: Lehrstunde statt Aufholjagd – das Halbfinale der Champions League findet erstmals in diesem Jahrzehnt ohne deutsche Beteiligung statt. Einen Tag nach dem bitteren Aus für den FC Bayern bei Real Madrid nahm auch Borussia Dortmund Abschied aus dem Königswettbewerb des europäischen Fußballs. Das 1:3 (0:2) im Viertelfinal-Rückspiel beim AS Monaco besiegelte den Knockout des Revierclubs.

„Westdeutsche Allgemeine Zeitung“: Der Abend begann wieder mit einem Schreck. 20 Minuten lang wurde der Mannschaftsbus von Borussia Dortmund von Kräften der französischen und monegassischen Polizei am Hotel in Monaco festgehalten. Gründe wurden nicht genannt. Gerade mal acht Tage nach dem Anschlag auf den BVB-Bus kamen die traumatischen Erlebnisse vor dem Viertelfinal-Rückspiel gegen die AS Monaco wieder hoch.




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