Promi-Kolumne B-Note Genug vom Bad-Boy-Image

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Abseits des roten Teppichs lauern Fettnäpfchen, manchmal sogar Abgründe. Wir spüren sie auf. Heute: Justin Bieber will ein besserer Mensch werden.

Popstar Justin Bieber will ein besserer Mensch sein. Foto: dpa 13 Bilder
Popstar Justin Bieber will ein besserer Mensch sein. Foto: dpa

Los Angeles - Der Popstar Justin Bieber hat sich anlässlich seines 23. Geburtstag am Mittwoch mit einem Instagram-Post an die Öffentlichkeit gewendet: „Ich habe Geburtstag, und das einzige, was ich möchte, ist, ein besserer Freund, ein besserer Bruder, ein besserer Sohn und ein besserer Mann zu sein.“ Dazu stellte er ein Kinderfoto von sich. Mit 23 wird man offenbar weise. Das Porzellan, das Bieber in seinem jungen Leben bereits zerschlagen hat, würde auch für 40 Jahre reichen.

Dabei hatte man in letzter Zeit den Eindruck bekommen, als ob das einstige Teenie-Idol systematisch sein Sunnyboy-Image ablegen wollte. Mit der Anzahl der Tattoos auf seinem Körper stieg auch die Anzahl seiner Entgleisungen. Autorennen unter Drogeneinfluss, Suffgeschichten, Fan-Beleidigungen, Skandale mit Prostituierten und Attacken auf Paparazzi – Justin Bieber erfüllte nur allzu gut das Klischee des Kinderstars, dem der frühe Ruhm zu Kopf gestiegen ist. Vermutlich wird man einfach ein bisschen schalu, wenn man schon mit Anfang Zwanzig die „Forbes“-Liste der bestverdienenden Personen unter 30 anführt.

(K)ein Herz für Tiere

Unvergessen auch die Episode mit seinem Kapuzineräffchen Mally: 2013 kam Bieber zu einem Konzert nach München. Mit im Gepäck hatte er einen Kapuzineraffen, den er zu seinem Geburtstag geschenkt bekommen hatte. Der Zoll beschlagnahmte das damals 14 Wochen alte Tier, da entsprechende Papiere fehlten. Mally kam in ein Münchner Tierheim und Bieber hat es dort nie wieder abgeholt. Pfui.

Aber von nun an soll ja alles besser und aus Justin Bieber ein guter Mensch werden. Vielleicht wächst ihm ja auch ein Herz für Tiere.




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