Radio Regenbogen Awards Auszeichnungen für Rea Garvey und Revolverheld

Von red/dpa/lsw 

Rea Garvey wird als Live-Künstler gewürdigt, Revolverheld als beste deutsche Musikgruppe, The Lords aus den 1960ern für ihr Lebenswerk. Der Medienpreis Radio Regenbogen Award setzt Musiker in Szene. Alt-Bundespräsident Christian Wulff übernimmt den sozialen Part.

Rea Garvey erhält den Radio Regenbogen Award. Foto: dpa-Zentralbild
Rea Garvey erhält den Radio Regenbogen Award. Foto: dpa-Zentralbild

Rust - Der irische Musiker Rea Garvey erhält für seine aktuelle Tour „Neon“ einen Radio Regenbogen Award. Der 45-Jährige werde als erfolgreichster Live-Künstler des vergangenen Jahres ausgezeichnet, teilte der private Radiosender am Donnerstag in Rust bei Freiburg mit. Mit seiner Tournee 2018 habe er in ganz Deutschland Zehntausende Fans begeistert. Dafür erhält er von dem Sender, nach 2012 und 2015, zum dritten Mal einen Preis. Als beste deutsche Musikgruppe wird die Hamburger Rockband „Revolverheld“ gewürdigt. Die undotierten Radio Regenbogen Awards werden am 12. April in zwölf Kategorien im Europa-Park in Rust verliehen. Der Award gehört laut dem Sender zu den bedeutendsten Medien- und Musikpreisen in Deutschland.

Weitere Preise gehen an den belgischen DJ und Musikproduzenten Lost Frequencies und die Musiker der Show „Abbamania“, die mit Titeln der schwedischen Popgruppe Abba weltweit auf Tour gehen und den Angaben zufolge mehr als eine Million Zuschauer erreicht haben. Für ihr Lebenswerk wird die aus den 1960er Jahren stammende Beat- und Rockband The Lords ausgezeichnet.

Radio Regenbogen mit Sitz in Mannheim verleiht seit 1998 jedes Jahr Awards an Prominente aus Film, Fernsehen, Musik und Show. Alle Preisträger werden die Awards persönlich entgegennehmen, hieß es.

Weitere Preisträger bereits im Dezember bekanntgegeben

Die weiteren diesjährigen Preisträger hatte der Sender bereits im Dezember bekanntgegeben. Es sind dies Komikerin Carolin Kebekus, Fernsehmoderator Johannes B. Kerner, Sängerin Namika, der US-Musiker Martin Johnson alias The Night Game, der aus Niedersachsen stammende Musiker Bosse sowie der spanisch-deutschen Popsänger Álvaro Soler für seinen Chart-Erfolg „La Cintura“.

Die aus Somalia stammende Frauen- und Menschenrechtsaktivistin Fatuma Musa Afrah erhält laut dem Sender den erstmals vergebenen Sonderpreis. Er würdige ihr Engagement für Flüchtlinge. Die Laudatio werde Alt-Bundespräsident Christian Wulff halten.

Weitere Laudatoren sind die Schauspielerinnen Anna Loos, Natalia Wörner, Suzanne von Borsody und Sonja Kirchberger, Fernsehköchin Cornelia Poletto, die Moderatorinnen Ruth Moschner und Judith Williams, Sportreporter Jörg Wontorra, Wetterexperte Sven Plöger und Comedian Thomas Hermanns, der die Preisverleihung auch moderiert.