Radrennsport: Lichtblick 8. August: Renntag auf dem Kappelberg

Die Rad-Asse kommen   demnächst  wieder in Fellbach zusammen. Foto: Patricia Sigerist
Die Rad-Asse kommen demnächst wieder in Fellbach zusammen. Foto: Patricia Sigerist

Die Genehmigung des Ordnungsamts ist da: Die baden-württembergischen Bergmeisterschaften der Radfahrer können in Fellbach ausgetragen werden.

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Fellbach - Dass der Rems-Murr-Pokal, das dreitägige Radrennen für Amateure mit Finale am Kappelberg, nach 2020 auch in diesem Jahr ausfallen wird, ist keine ganz neue Nachricht. Fest steht jetzt allerdings, dass zumindest die Bergspezialisten die Schnellsten aus ihren Reihen am Fellbacher Hausberg ermitteln dürfen, denn die Genehmigung des Ordnungsamts der Stadt Fellbach ist kürzlich bei den Organisatoren eingetroffen. „Am 8. August finden die offenen baden-württembergischen Bergmeisterschaften hier statt“, sagt Marc Sanwald, der sich mit Christian Schröder und weiteren engagierten Helfern um die Veranstaltung kümmert. Zum örtlich veränderten Start am Fuß des sogenannten alten Bergwegs treten Pedaleure in drei Rennen an.

Das erste Rennen beginnt am 8. August um 9.30 Uhr

Den Auftakt um 9.30 Uhr bilden die U-19-Juniorinnen sowie die Eliteklasse der Frauen. Sie müssen den 2,9 Kilometer langen und mit jeweils 70 Höhenmetern gespickten Parcours 13-mal durchfahren, haben also 37,7 Kilometer und 910 Höhenmeter vor sich. Zwei Stunden später beginnen die U-19-Junioren sowie die Senioren der Altersklassen zwei, drei und vier mit ihrer schweißtreibenden Freizeitbeschäftigung. 15 Runden und damit 43,5 Kilometer sowie 1050 Höhenmeter liegen vor ihnen. Den abschließenden Höhepunkt um 13.30 Uhr bilden die Elite-Amateure und die Kontinentalfahrer, also die besten der nach einer Umgliederung noch zwei verbliebenen Amateurklassen, sowie die drittklassigen Profifahrer. Erst nach der 25. Zieldurchfahrt und damit nach 72,5 Kilometern sowie 1750 Höhenmetern steht bei Ihnen der Sieger fest. „Wir sind sehr optimistisch, dass auch hochkarätige Fahrer dabei sein werden, denn es werden immer noch Rennen abgesagt“, sagt Marc Sanwald, der auch Leiter der Radsportabteilung des TSV Schmiden sowie Gründer und Chef das Activity-Racing-Teams seines Vereins ist. Bis zu 100 Starter pro Rennen können maximal antreten, insgesamt 300 Ausdauersportler erwartet der 48-Jährige: „Wir gehen sehr stark davon aus, dass dieses Kontingent voll ausgeschöpft wird.“ Dieser Optimismus gründet sich unter anderem auf Erfahrungswerte bei Radrennen, die zuletzt stattgefunden haben.

Ein eigens entwickeltes Hygienekonzept

Jedermannfahrer sind diesmal bei den offenen baden-württembergischen Bergmeisterschaften nicht zugelassen. Der Grund dafür sind die Coronabestimmungen, denn die Daten von lizenzierten Fahrern lassen sich leichter erfassen. Ohnehin hat die Coronapandemie erhebliche Auswirkungen auf den gegenüber früheren Rennen zeitlich entzerrten Ablauf der Freiluftveranstaltung. Viel Mühe investierten Marc Sanwald und Christian Schröder in das eigens entwickelte Hygienekonzept. Es sieht neben den üblichen Masken-, Abstands- und Desinfektionsgeboten weitere Einschränkungen vor. So sind vor dem Rennen und sogar während des Warmfahrens Gruppenbildungen von mehr als 20 Personen verboten. Zudem muss die Anmeldung vorab online erfolgen, Nachmeldungen am Start sind ausgeschlossen.

Trotz dieser Einschränkungen freut sich Marc Sanwald nicht nur auf den nächsten, sondern bereits auf den übernächsten Ausdauertest: „Wir sind froh über die Bereitschaft der Stadt Fellbach, dass wir die Veranstaltung durchziehen können, und hoffen im nächsten Jahr auf einen Normalbetrieb mit einem dreitägigen Rems-Murr-Pokal.“




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