Daheim beim Üben hatte er die fünf Sekunden schon mal unterboten- aber noch nie bei einem Wettbewerb. Was Speed-Cuber Cornelius Dieckmann bei den Europameisterschaften in Madrid gelang, verblüffte selbst die Kollegen.

Stuttgart - (hör). Früher konnte er es kaum fassen, wenn einer seiner Schulfreude den Zauberwürfel in seine Ausgangsposition gebracht hatte. Heute gehört Cornelius Dieckmann, 23, zu den begnadetsten Cubern der Republik, wie sich Leute nennen, die sich auf den Rubik’s Cube verstehen.

Er hat nicht nur sich selbst übertroffen

Unlängst hat der junge Sprachwissenschaftler, der in unserer Redaktion ein journalistisches Praktikum absolvierte, nicht nur sich selbst übertroffen, sondern auch noch einen neuen deutschen Rekord aufgestellt: Gerade mal 4,38 Sekunden brauchte er bei den Europameisterschaften in Madrid, um den verzwickten Würfel zu bezwingen. In Europa rückt er damit auf den zweiten Platz vor; weltweit gibt es nur sieben Cuber, die schneller sind als Dieckmann.

Die Topzeit gelang Dieckmann in einem Versuch in der ersten Runde. Insgesamt kam er bei dem Wettbewerb auf Rang 13. Das sei ein Platz, sagt Dieckmann, mit dem er „ganz gut leben“ könne.

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