Remseck am Neckar Mädchen stürzt in den Neckar und stirbt

Von red 

Eine 16-Jährige ist in der Nacht zum Sonntag in den Neckar gestürzt und später an den Folgen gestorben. Offenbar hatte sie mit Bekannten am Neckarstrand gefeiert und getrunken.

Der Neckarstrand in Remseck ist Schauplatz eines tragischen Unglücks geworden. Foto: factum/Andreas Weise
Der Neckarstrand in Remseck ist Schauplatz eines tragischen Unglücks geworden. Foto: factum/Andreas Weise

Remseck/Neckar - Eine Jugendliche ist in Remseck/Neckar (Kreis Ludwigsburg) in der Nacht zum Sonntag in die Strömung des Neckar geraten und später an den Folgen des Unfalls gestorben.

Wie die Polizei mitteilt, waren gegen 4 Uhr Zeugen und Anwohner im Bereich des Neckarstrandes im Remsecker Ortsteil Neckarrems durch Schreie auf eine Person aufmerksam geworden, die sich offenbar im Wasser befand und im Begriff stand, zu ertrinken.

Rettungskräfte der Feuerwehr Remseck, die mit acht Fahrzeugen und 46 Wehrleuten zum Unglücksort eilte, entdeckten tatsächlich eine junge Frau, die bereits leblos im Neckar trieb. Das Mädchen wurde sofort geborgen und durch zwei als Rettungsschwimmer ausgebildete Feuerwehrmänner ans Ufer gebracht. Der ursprüngliche Verdacht, es könnte sich eine weitere Person im Wasser befinden, bestätigte sich nicht.

Kriminalpolizei ermittelt Umstände des Unfalls

Nach zunächst erfolgreicher Reanimation wurde die Jugendliche vom Rettungsdienst, der mit zwei Fahrzeugen und zwei Notärzten im Einsatz war, in ein Krankenhaus gebracht, wo sie jedoch gegen 8.30 Uhr an den Folgen des Unfalls verstarb.

Die ersten Ermittlungen des Polizeipräsidiums Ludwigsburg, das drei Streifen an der Unglücksstelle im Einsatz hatte, ergaben, dass sich die Jugendliche gemeinsam mit zwei weiteren Personen am dortigen Neckarstrand befunden hatte und gemeinsam Alkohol konsumiert wurde.

Als sich die 16-Jährige auf einem Holzsteg am Neckarufer befand, geriet sie plötzlich unvermittelt in das Wasser und wurde sofort durch die Strömung abgetrieben. Die genauen Umstände des Unglücksfalls sind werden jetzt durch die Kriminalpolizei Ludwigsburg ermittelt.