Riesenkrabbenspinnen auf Madagaskar Forscher benennt neue Spinnengattung nach Greta Thunberg

Nach Greta Thunberg wurde nun eine neue Spinnengattung benannt. (Archivbild) Foto: AFP/JOHN THYS
Nach Greta Thunberg wurde nun eine neue Spinnengattung benannt. (Archivbild) Foto: AFP/JOHN THYS

Fünf Arten der auf Madagaskar beheimateten Riesenkrabbenspinnen, die kürzlich entdeckt worden waren, werden nun unter dem Namen Thunberga zusammengefasst.

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Madagaskar - Ein Forscher hat eine neue Spinnengattung nach Greta Thunberg benannt. Unter dem Namen Thunberga werden nun fünf Arten der auf Madagaskar beheimateten Riesenkrabbenspinnen zusammengefasst, wie die Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseen am Freitag in Frankfurt am Main mitteilten. Der Senckenberg-Arachnologe Peter Jäger wolle mit der Namenswahl bewusst an das Engagement der schwedischen Umweltaktivistin gegen den Klimawandel erinnern und auf die Bedrohung der Artenvielfalt aufmerksam machen.

Riesenkrabbenspinnen bauen keine Netze, sondern sind als aktive Jäger bekannt. Die von dem Forscher beschriebene bislang unbekannte Gattung unterscheidet sich von anderen Riesenkrabbenspinnen vor allem durch die einzigartige Bezahnung ihrer Kieferklauen sowie ihren außergewöhnlich gepunkteten Vorderleib.

Jäger beschrieb in den vergangenen 20 Jahren demnach viele neue Spinnenarten. Thunberga greta ist die 400. Art, die er entdeckte. Eine südostasiatische Riesenkrabbenspinne benannte er bereits nach dem Sänger David Bowie - Heteropoda davidbowie.




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