Rottweiler Narrensprung Narren trotzen am Rosenmontag dem Nieselregen

Von red/dpa 

Rund 4000 Narren sind am Montagmorgen beim Rottweiler Narrensprung durch das Schwarze Tor der Stadt gezogen.

Mehrere Tausend verkleidete Teilnehmer sind jedes Jahr beim Rottweiler Narrensprung dabei. Foto: dpa/Patrick Seeger
Mehrere Tausend verkleidete Teilnehmer sind jedes Jahr beim Rottweiler Narrensprung dabei. Foto: dpa/Patrick Seeger

Rottweil - Mit Regenschirmen ausgestattet sind Besucher und Narren im Südwesten in die Hochphase der Fastnacht gestartet. In Rottweil strömten am Rosenmontagmorgen bei Nieselregen um Punkt 8 Uhr Reiter und Musikkapelle vor der Narrenschar durch das Schwarze Tor der Stadt. Der Rottweiler Narrensprung gilt als einer der Höhepunkte der schwäbisch-alemannischen Fastnacht.

Insgesamt rund 4000 Kleidlesträger laufen nach Angaben der Narrenzunft Rottweil jährlich bei dem Umzug mit. Sie stellen ausschließlich historische Fastnachtsfiguren wie beispielsweise den „Schantle“ dar. Im Gegensatz zu anderen Umzügen marschieren die Teilnehmer in buntem Durcheinander und nicht nach Gruppen getrennt.

Die eigentliche Fastnacht beginnt in Rottweil laut Narrenmeister Christoph Bechthold erst nach dem mehrstündigen Sprung: Beim sogenannten Gässlenarren ziehen die Narren durch Straßen und Lokale und erzählen den Menschen die lustigen Geschichten des vergangenen Jahres.

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