Royale Nervensäge? Wann sucht sich Harry seine eigene Kate?

Prinz Harry und seine Schwägerin Catherine repräsentierten bei der Abschlussfeier am Sonntagabend... Foto: AP 24 Bilder
Prinz Harry und seine Schwägerin Catherine repräsentierten bei der Abschlussfeier am Sonntagabend... Foto: AP

Britische Blätter halten sich zurück, doch die amerikanischen spekulieren wild über Harry und Kate.  

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London - Prinz Harry beugt sich zu ihr herüber, bringt sie zum Lachen, legt eine Hand auf ihre Schulter. Doch es ist keineswegs eine neue Flamme, mit der der 27 Jahre alte Frauenschwarm bei der Olympia-Abschlussfeier schäkert: Es ist Schwägerin Kate (30), Ehefrau von Bruder Prinz William (30). Der musste am Sonntagabend arbeiten.

 Das hält vor allem Klatschblätter in den USA nicht davon ab, wild zu spekulieren: Rückt William ins Abseits? Gehen Harry und Kate in ihrer Zuneigung zu weit? Viel zitiert werden die Worte von Williams und Harrys verstorbener Mutter Diana, die einst mit Blick auf Charles Geliebte und heutige Frau Camilla sagte, in ihrer Ehe habe es drei Leute gegeben - sie sei überfüllt gewesen.

Wird Harry zur Nervensäge?

So weit geht in Großbritannien niemand. Die Idee, hinter den gemeinsamen Auftritten stehe mehr als familiäre Zuneigung, wird als vollkommen absurd ignoriert. Doch selbst die traditionsreiche „Times“ widmete der Frage, warum die drei so unzertrennlich sind, während Olympia einen Artikel. Zwar sei es schön, mitanzusehen, wie gut die drei sich verstehen. Aber Harry riskiere, zur Nervensäge zu werden.

So zogen Kate und William vor einiger Zeit aus dem Londoner Haus von Charles, Clarence House, in den Kensington Palast. In wenigen Monaten soll Harry folgen. In die Stiftung, die William und Harry gemeinsam gründeten, wurde auch Kate aufgenommen. Die Büros der drei gehören ebenfalls zusammen, bald soll jeder einen eigenen Privatsekretär unter einer einzigen Führung bekommen.

Harry: Kate ist wie eine Schwester

Harry hat schon häufiger betont, Kate sei für ihn wie eine Schwester. Da William und Kate seit Unizeiten zusammen sind, kennen sich die beiden lange. Das enge Verhältnis der Brüder ist ohnehin bekannt. Nach Ansicht der „Times“ bringt das Trio-Dasein strategische Vorteile. Jeder erfüllt eine Aufgabe, die ihm besonders liegt: Harry ist der Lockere, William der Ernste, Beliebte, Kate die Professionelle, einst Bürgerliche. Öffentliche Wirkung perfekt.

Auch mache Harry die Sache für Kate leichter. Ohne ihn würde sie neben William, der aufgrund seiner Position formeller und ernsthafter auftreten muss, wie ein Ersatzteil wirken, meint die Zeitung. Harrys Problem sei ein ganz anderes: Wie kann er es nur schaffen, eine weitere, seine eigene, Kate zu finden?




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