RTL-Show mit Teilnehmer aus Remseck Tänzer aus Aldingen noch einmal bei „Let’s Dance“

Mit der Schauspielerin Cheyenne Pahde hat es der Aldinger Tanzlehrer Andzeij Cibis, der zum ersten Mal dabei war, bis in die siebte von zwölf TV-Shows geschafft. Foto:   6 Bilder
Mit der Schauspielerin Cheyenne Pahde hat es der Aldinger Tanzlehrer Andzeij Cibis, der zum ersten Mal dabei war, bis in die siebte von zwölf TV-Shows geschafft. Foto:  

Für seine Ehe war die Teilnahme an der Tanzshow eine Herausforderung. An diesem Freitagabend, 9. Juni 2017, ist Andrzej Cibis wieder in der Show zu sehen – mit seiner Tanzpartnerin Cheyenne Pahde.

WhatsApp E-Mail LinkedIn Flipboard Pocket Drucken

Remseck - Dass man ihm und seiner Tanzpartnerin Cheyenne Pahde eine Affäre angedichtet habe, sei nicht so hart gewesen, wie die große Entfernung zu seiner Frau, sagt Andrzej Cibis. Zweieinhalb Monate lang hat er mit der Schauspielerin in Köln für die RTL-Show „Let’s Dance“ trainiert, mit ihr gelacht und manchmal auch geweint. Fast täglich übten sie acht Stunden zusammen. Nur an wenigen Wochenenden kam er nach Hause.

In der siebten Show kam das Aus. Mit ihrem Slowfox konnten sie weder Publikum noch Jury überzeugen. Das bedeutete erst einmal Pause für den Tanzlehrer und die Rückkehr in seine Heimat Remseck. Inzwischen trainiert er wieder in Köln für das Finale der Show, die an diesem Freitag von 20.15 Uhr an gesendet wird. Noch einmal zeigt er sein Können mit Cheyenne Pahde, die aus der Serie „Alles was zählt“ bekannt ist, diesmal aber ganz entspannt.

Seine Frau sei nie eifersüchtig gewesen

Damit, dass ihm ein Verhältnis zu der Darstellerin unterstellt werde, habe er gerechtet. „Ich bin ein gut aussehender Mann, sie ist eine junge und bekannte Frau“, sagt er. Die Gelegenheit für einsame Zweisamkeit habe sich aber eher selten geboten. Kameras seien meistens dabei gewesen. Trotz der Gerüchte sei seine Frau Victoria Kleinfelder nie eifersüchtig gewesen. Sie ist seine eigentliche Tanzpartnerin. „Wir sind ständig in Kontakt mit anderen Menschen und vertrauen uns zu 100 Prozent, anders würde das gar nicht gehen.“ Mit ihr tanzt der 29-Jährige seit neun Jahren. Zunächst waren die beiden Tanzpartner, ein Jahr später wurden sie ein Liebespaar. „Wir haben uns körperlich angezogen gefühlt, aber charakterlich waren wir uns zunächst eher unsympathisch“, sagt der gebürtige Pole. „Sie hielt mich für einen eingebildeten Schnösel.“ Er sie für eine zu stolze Russin. Doch bald fanden sie erstaunlich viele Gemeinsamkeiten und verliebten sich ineinander. „Heute verstehen wir uns blind“, sagt er.

Inzwischen sind die beiden mehrfachen Bayrischen Landesmeister, die auch auf internationalen Turnieren tanzen, unzertrennlich und „glücklich verheiratet“. „Wir machen eigentlich alles zusammen“, sagt er. Auch ihr Tanzstudio „Royal Dance“, das sie 2012 in Aldingen eröffnet haben, führen die beiden gemeinsam. „Eine so lange Trennung ist für uns ungewöhnlich“ sagt er. Ein bisschen sei seine Victoria aber immer dabei: „Sie hat mir ein wenig bei den Choreografien geholfen“, verrät er.

Jurorin Motsi Mabuse kannte ihn schon als kleinen Jungen

Als Tanzpaar sind Cibis und seine Frau auch den Tänzern von „Let’s Dance“ vertraut. „Die Spitze in Deutschland kennt sich“, sagt der Profi. So fühlte er sich im fernen Köln doch heimisch. Die Jurorin Motsi Mabuse erinnere sich gerne an ihn. „Sie sagt immer, sie kenne mich schon als kleinen Jungen.“ Bereits mit neun Jahren hatte Cibis begonnen, zu tanzen. Auch den Star unter den Tanzlehrern, Massimo Sinató kannte er vor der TV-Show. Dieser erlangte Prominenz, weil er sich in eine der Tanzpartnerinnen bei „Let’s Dance“ verliebt hat: Die „Gemanys next Topmodel“-Kandidatin Rebecca Mir. Für sie hat er damals seine Ehefrau verlassen und füllte lange Zeit die Spalten der Klatschpresse. Heute sind Sinató und Mir verheiratet.

„In ihr steckt viel mehr“

Über seine „Let’s Dance“-Partnerin Cheyenne Pahde sagt Cibis: „Wir sind gute Freunde geworden, an Ostern waren wir sogar bei ihren Eltern in München eingeladen.“ Die 22-Jährige habe sehr viel tänzerisches Potenzial und Ehrgeiz. Von Show zu Show wurden die Anforderungen aber höher. Der Stress wurde zu viel. Denn nebenher habe sie für „Alles was zählt“ gedreht. Das harte, fast tägliche Training sei zur echten Herausforderung geworden. Dazu kam die Aufregung. Ihr Können zu zeigen, sei ihr immer schwerer gefallen: „In ihr steckt viel mehr“, sagt der Tanzlehrer.

Beeindruckt von Vanessa Mais eisernem Willen

Beeindruckt ist Cibis vom eisernen Willen der Sängerin Vanessa Mai, die dieses Mal als Favoritin gilt. „Wenn andere aufgehört haben, hat sie noch eine Stunde länger trainiert“, sagt er. Ihr Leben ist wie sein eigenes von Disziplin geprägt. Auch Bodenständigkeit ist ihm wichtig. Viele Tänzer und Prominente wohnten in Köln in hochklassigeren Unterkünften als er. „Ich habe ein Apartment mit kleiner Küche gewählt und habe selbst aufgeräumt“, sagt er. Starallüren kennt er nicht. „Ich fand es zwar schön, dass letztens im Supermarkt jemand von mir ein Autogramm wollte, aber ich fühle mich jetzt nicht als Star, bloß, weil ich im Fernsehen war.“

Gil Ofarim, Angelina Kirsch und Vanessa Mai sind im Finale

Es ist ihm aber anzumerken, dass er gerne auch bei der nächsten Staffel dabei wäre. Darüber will der Sender aber noch nichts verraten. An diesem Freitagabend genießt er vorerst ein letztes Mal das Rampenlicht bei der Show. Gegeneinander treten der Sänger Gil Ofarim, das Übergrößen-Model Angelina Kirsch und die Schlagersängerin Vanessa Mai mit ihren Tanzpartnern an.




Unsere Empfehlung für Sie