Sanierung der Martinskirche in Waiblingen Firma verwechselt Zifferblätter

Das angelieferte Zifferblatt war das falsche – der Turm der Martinskirche bleibt eine Woche länger als geplant ohne. Foto: privat
Das angelieferte Zifferblatt war das falsche – der Turm der Martinskirche bleibt eine Woche länger als geplant ohne. Foto: privat

Können Zifferblätter im Zuge einer Sanierung schrumpfen? Natürlich nicht – deshalb war schnell klar, dass bei der Restaurierung der Turmuhr der Waiblinger Martinskirche eine Verwechslung passiert sein muss.

Waiblingen - Zu früh gefreut: bei blauem Himmel sind etliche Menschen in der Waiblinger Ortschaft Neustadt parat gestanden, um die Rückkehr der sanierten Zifferblätter der altehrwürdigen Martinskirche zu beobachten. Alles lief wie am Schnürchen, ein Kranwagen hob das erste in frischem Gold glänzende Zifferblatt in die Höhe, wo die auf einem Gerüst stehenden Mitarbeiter der Turmuhrenbaufirma Eisenhart es am gewohnten Platz befestigen wollten.

Daraus wurde nichts – denn die Handwerker stellten fest: das Zifferblatt ist zu klein! Des Rätsels Lösung: es stammte nicht aus Waiblingen, sondern von der Täufer-Johannes-Kirche in Warmbronn. Zu der Verwechslung kam es, weil sich die Exemplare täuschend ähnlich sehen, kommen sie doch aus der gleichen Gießerei. Am Dienstag nächster Woche wird die Aktion wiederholt – hoffentlich mit dem richtigen, etwas größeren Modell.




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