Wie schmecken Sylter Austern ohne Meer? Schlägt ein Insellokal selbst ohne Dünen ein? Der Meeresblick fehlt zwar, aber die Sansibar brummt bei Breuninger. Zum fünften Geburtstag der Stuttgarter Dependance reist Juniorchef Niklas Seckler im Privatjet an.

Lokales: Uwe Bogen (ubo)

Es gibt Orte auf der Welt, deren Namen allein schon Träume wecken: Sansibar gehört dazu. Die Insel vor der Küste Ostafrikas erinnert an das Paradies. Doch auch eine deutsche Insel lockt mit Sansibar. Auf Sylt hat der heute 69-jährige Herbert Seckler, der in einem kleinen Dorf auf der Schwäbischen Alb aufgewachsen ist,1978 einen kleinen Kiosk am FKK-Strand mit diesem Namen eröffnet. Daraus wurde ein schickes Restaurant, in das täglich bis zu 3000 Gäste kommen. Die Edelstrandhütte in den Dünen ist ein eingetragenes Warenzeichen und lockt Promis in Scharen zu Trüffel-Pommes. Der Erfolg ruft nach Expansion – und die reicht bis Stuttgart und Düsseldorf, also tief ins Festland hinein.

Zum fünften Geburtstag der schwäbischen Sansibar ist Juniorchef Niklas Seckler im Privatjet angereist, um Grüße vom Vater auszurichten, der auf Sylt noch immer sehr stolz auf seine schwäbische Herkunft sei. Der Sohnemann erzählte schöne Geschichten, die klar machen, dass der Erfolg in dem vom Meer umspülten Norden nicht zuletzt auf schwäbische Tugenden des Vaters beruht.

Breuninger geht es um Genuss und ums Erlebnis

„Als führendes Fashion- und Lifestyle-Unternehmen liegt unser Fokus auf der Kreation einzigartiger Kundenerlebnisse“, erklärt Holger Blecker, der CEO von Breuninger, in seiner Rede. Attraktive Gastronomie-Konzepte seien dem Unternehmen deshalb sehr wichtig. „Die Sansibar by Breuninger ist ein gelungenes Beispiel, wie Genuss und Erlebnis weiterdenkt und neu definiert“, sagte der Chef des Hauses. „Bei uns wird das Inselfeeling nach Stuttgart transportiert“, erklärte Michael Neef, Director Food & Beverage in der Breuninger Gastronomie.

Der 1968 in Calw geborene Küchenchef Götz Rothacker, der sich unter anderem einen Stern im Königshof in München geholt hat, bereitete mit seinem Team für die geladenen Gäste ein Flying Menü in zwölf Gängen zu. Bis zum 3. November wird der fünfte Geburtstag, der in der schnelllebigen Gastronomie nicht immer selbstverständlich ist, mit allerlei Aktionen gefeiert – mit viel Fisch und mit Genuss des Lebens.