Schienennahverkehr in Stuttgart Durch Betreiberwechsel sollen mehr Fahrgäste in Regionalzügen fahren

Von red/dpa/lsw 

Wie Verkehrsminister Winfried Hermann am Donnerstag mitteilte, sollen mit dem Betreiberwechsel im Stuttgarter Schienennahverkehr bald deutlich mehr Fahrgäste in den Regionalzügen fahren.

Rund 30 Prozent mehr Fahrgäste sollen  durch den Betreiberwechsel im Stuttgarter Schienennahverkehr fahren können. (Symbolfoto) Foto: dpa
Rund 30 Prozent mehr Fahrgäste sollen durch den Betreiberwechsel im Stuttgarter Schienennahverkehr fahren können. (Symbolfoto) Foto: dpa

Stuttgart - Mit dem Betreiberwechsel im Stuttgarter Schienennahverkehr können bald rund 30 Prozent mehr Fahrgäste in den Regionalzügen fahren. Das teilte Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) am Donnerstag mit.

Private Bahnunternehmen übernehmen im Juni

Vom 9. Juni 2019 an übernehmen die privaten Bahnunternehmen Abellio und Go-Ahead zeitlich gestaffelt den Regionalzug-Betrieb auf den durch Stuttgart führenden Bahnstrecken von der Bahntochter DB Regio. Der Wechsel werde Verbesserungen bei den Takten und den Zugkapazitäten mit sich bringen, sagte Hermann.

Lieferschwierigkeiten sollen keine Auswirkungen haben

Auch Lieferschwierigkeiten des Zugherstellers Bombardier sollen kaum Auswirkungen auf Pendler im Stuttgarter Netz haben. Zwar würden nur zwei von 16 Zügen für das private Bahnunternehmen Abellio zum Betriebsstart im Juni pünktlich fertig, sagte Roman Müller, Geschäftsführer von Abellio Baden-Württemberg. Aber in der Anfangsphase soll der Fahrplan mit Ersatzzügen etwa von der DB Regio fast in vollen Umfang angeboten werden.

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