Schwälblesklinge in Stuttgart-Kaltental Gedenkstein erstrahlt in neuem Glanz

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Verschönerungsverein und Schwäbischer Albverein haben mit Unterstützung der Brauerei Dinkelacker-Schwaben Bräu den Fritz-von-Keller-Gedenkstein in der Schwälblesklinge saniert. Und nicht nur den.

Vertreter von Verschönerungsverein, Albverein und Dinkelacker enthüllen den sanierten Gedenkstein. Von links: Reinhard Wolf,  Erhard Bruckmann, Konrad Oberle und  Rolf Lohbrunner. Foto: z/photo©hagenschmitt.com
Vertreter von Verschönerungsverein, Albverein und Dinkelacker enthüllen den sanierten Gedenkstein. Von links: Reinhard Wolf, Erhard Bruckmann, Konrad Oberle und Rolf Lohbrunner. Foto: z/photo©hagenschmitt.com

Sonnenberg/Kaltental - Der Verschönerungsverein Stuttgart saniert in diesem Jahr in Kooperation mit dem Schwäbischen Albverein und mit finanzieller Unterstützung der Brauerei Dinkelacker-Schwaben Bräu die Infrastruktur am Rössleweg. Der Rundwanderweg führt um Stuttgart herum und verläuft im Westen der Stadt vorwiegend im Wald, im Osten durch Weinberge und Obstgärten.

In einem ersten Schritt wurde der Fritz-von-Keller-Gedenkstein in der Schwälblesklinge saniert. Das Kerbtal führt vom westlichen Rand des Stadtteils Sonnenberg ins Nesenbachtal am Rande Kaltentals. Entstehung und Hintergründe der Schwälblesklinge werden in einem geografischen Lehrpfad der Universität Stuttgart erklärt.

Der Gedenkstein war verwittert, die Schrift unleserlich geworden

Der heutige Gedenkstein wurde 1926 ursprünglich als Brunnen im Andenken an den früheren Vorsitzenden des Verschönerungsvereins, Forstpräsident Fritz von Keller, errichtet. Er ist mit 23 Jahren Amtszeit, nämlich von 1900 bis 1923, der bis heute am längsten amtierende Vorsitzende des 1861 gegründeten Verschönerungsvereins.

Die Quelle, die den Brunnen einst gespeist hat, ist in den 1990er Jahren versiegt. Heute wird die Anlage als Gedenkstein angesehen. Dieser allerdings war mit den Jahren stark verwittert, von der umgebenden Vegetation überwuchert und vermoost, die Inschrift war unleserlich geworden. Die nahe dem Stein errichtete Sitzbank war ebenfalls in die Jahre gekommen.

Der Gedenkstein und die Inschrift wurden nun saniert, die Umgebung freigeschnitten und eine neue Sitzbank für die Wanderer auf dem Rössleweg aufgestellt.

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