„Soko Stuttgart“ Närrische Dreharbeiten bei der ZDF-Krimiserie

Von Torsten Schöll 

Auch bei der Krimi-Serie „Soko Stuttgart“ steht die Fünfte Jahreszeit kurz bevor. So unterstützen die Narren der Cannstatter Kübler die Dreharbeiten. Nun gab es die exklusiven Preview für die Vereinsmitglieder.

Die Dreharbeiten zur Fasnets-Folge fanden bereits vor einem Jahr statt (Archivbild). Foto: Sebastian Gall/Sebastian Gall
Die Dreharbeiten zur Fasnets-Folge fanden bereits vor einem Jahr statt (Archivbild). Foto: Sebastian Gall/Sebastian Gall

Stuttgart - Rund ums Kommissariat der Stuttgarter Kriminalpolizei wimmelt es nur so von Narren. Die fünfte Jahreszeit heizt dem Team um Kriminalhauptkommissarin Martina Seiffert in der 264. Folge der „Soko Stuttgart“ mächtig ein: Der Maskenschnitzer Thomas Kienle wurde in seiner Werkstatt ermordet. Michael Gaedt alias „Schrotti“ der Autoschrauber ist Zeuge. Das Problem: Der Mörder war perfekt getarnt. Als er auf das Opfer einstach, trug er Häs und Larve.

Kam der Mörder aus den Reihen der Cannstatter Kübler? Ganz sicher nicht. Unter diesem Namen tritt in der Fastnachtsfolge der „Soko Stuttgart“ niemand in Erscheinung. Doch wer genau hinschaut, sieht: Im Hintergrund wimmelt es bei diesem Fall nur so von Felbaköpf’.

„Das gab es beim Kübelesmarkt noch nie“, erzählt Olaf Betsch am Freitagabend bei der exklusiven Preview für Vereinsmitglieder im Verwaltungsgebäude am Bad Cannstatter Marktplatz. Der Kübler hat im vergangenen Jahr, als die Dreharbeiten zur 264. Folge in Stuttgart stattfanden, die Zusammenarbeit mit der Filmproduktionsfirma organisiert. Rund zehn Hästräger aus Bad Cannstatt haben als Komparsen bei der Folge „Hexentanz“ mitgewirkt und sind im Hintergrund des Geschehens durch das Filmset getanzt.

Narrenzunft beriet auch in Fasnets-Fragen

Doch allein darauf, so Betsch, hat sich die Unterstützung nicht beschränkt. „Wir haben gesagt, wir Felben spielen nur so, wie wir immer sind.“ Soll heißen: Die Maske bleibt in den Szenen vor dem Gesicht, und auch Bier trinkende Maskenträger sind tabu. Die Kübler berieten das Team außerdem in allen wichtigen Fragen der Fastnacht. So legte man zum Beispiel wert darauf, dass das Häs des Mörders ein Fantasiekostüm ist, sodass sich keine Narrenzunft auf den Schlips getreten fühlt.

Mit von der Partie bei der Preview am Freitagabend war Michael Gaedt. Er verriet, dass er sich die hochdeutschen Dialoge aus dem Drehbuch immer auf Schwäbisch herausschreibt. „Ich rede ja in den Folgen ein bewusst komisches Schwäbisch“, sagt der Entertainer und Schauspieler. Die Soko-Folge „Hexentanz“ ist am 20. Februar 2020 im ZDF zu sehen.

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