Thessaloniki Zu den ersten Gratulanten haben auch einige Weggefährten aus seinen
Rehde/Bochum Nie wieder Ruhrpott! Das ist das Wochenendfazit von Marc Sanwald, dem Fahrer und Sportlichen Leiter des Activity-Racing-Teams des TSV Schmiden. Bei der 18. City-Nacht in Rehde war das Rennen für C-Amateure am Freitag für ihn bereits nach fünf von 45 Kilometern vorbei. Er startete einen Ausreißversuch, der für ihn mit seinem Rad in der Straßenabsperrung endete: In einer Kurve bekam er bei hoher Geschwindigkeit einen Ellenbogenschlag verpasst. "Die Jungs im Ruhrpott sind relativ aggressiv unterwegs, weil da alles flach ist und man kaum wegkommt ", sagt Marc Sanwald. "Die meinen wohl, dass sie sich mit schreien und in der Kurve drücken einen Vorteil verschaffen können." Diese Erfahrung konnte er auch samstags beim Sparkassen-Giro in Bochum machen: Wieder bekam er einen Ellenbogen in die Rippen. "Das macht man einfach nicht, das gehört sich nicht - wenn man bei 40 Stundenkilometern stürzt, tut das richtig weh", sagt Marc Sanwald. "Aber diese Kämpfe sind im Ruhrpott wohl normal, in Bochum wurde sogar mit Wasserflaschen geworfen - ich bin das Rennen dann zur Sicherheit an letzter Position zu Ende gefahren." Positive Erlebnisse hatte er nur in seiner Funktion als Teamchef. Alexander Aeschbach vom TSV Schmiden gewann im Profirennen in Rehde den Sprintpreis vor Alessandro Petacchi und wurde beim Sieg von Danilo Hondo vor Fabian Wegmann und Toni Martin Zwölfter. In Bochum kam der Schweizer - beim Erfolg Petacchis vor dem Tour-de-France-Gewinner Cadel Evans - auf Rang elf. gp