Sportkreis Rems-Murr: Sportfest Rommelshausen Spiel und Spaß rund um das Sportabzeichen

600 Kinder der Haldenschule, der Rumold-Realschule und der Karl-Mauch-Schule aus Kernen feiern ein Sportfest des Sportkreises.

Am Ende ging’s ans Eingemachte. Da wollten die Schülerinnen und Schüler von Ninja-Warrior- und Let’s-Dance-Star Moritz Hans, der 14-maligen deutschen Hochsprungmeisterin Marie-Laurence Jungfleisch und dem zweimaligen Handball-Europacupsieger Felix Lobedank wirklich alles wissen: Was ist euer Lieblingsessen? Habt ihr ein Lieblingstier? Welchen Beruf wolltet ihr als Kind mal ergreifen? Wie viel verdient ihr als Sportler? Habt ihr Geschwister? Fragen über Fragen, die die drei Promis am vergangenen Freitag beim Sportfest des Sportkreises Rems-Murr im St.-Rambert-Stadion in Rommelshausen oft mit einem Schmunzeln beantwortet haben.

 

Den Promis Löcher in den Bauch gefragt und selbst Sport getrieben

Die Mädchen und Jungs der Haldenschule, der Rumold-Realschule und der Karl-Mauch-Schule in Stetten, die am Vormittag mit ihren Lehrern gekommen waren, haben den Profisportlern aber nicht nur Löcher in den Bauch gefragt. Sie haben sich auch selbst sportlich betätigt: beim Versuch, das Deutsche Sportabzeichen abzulegen. Und das taten sie mit viel Spaß und Engagement. „Ich finde hier eigentlich alles toll“, sagte die achtjährige Mila von der Halendschule. Und ihr Mitschüler Siyabend, der sich ansonsten für Fußball, Karate und Schach begeistert, fand den Sprint am besten. „Ich glaube schon, dass ich das Sportabzeichen geschafft habe“, sagte der Siebenjährige.

Moritz Hans und Marie-Laurence Jungfleisch haben viel Spaß

Ähnlich begeistert zeigte sich auch Moritz Hans. „Das ist eine tolle, coole Veranstaltung“, sagte der 27-Jährige, der in der Vereinssporthalle einen Ninja-Warrior- Parcours betreute und so manches Talent dabei entdeckt hat. „Der ein oder andere hat das schon ganz toll gemacht“, sagte er. Und auch Marie-Laurence Jungfleisch, die den Kindern beim Sprint zur Seite stand, hatte „mega viel Spaß“. Die 32-Jährige vom VfB Stuttgart, deren sportliches Ziel 2024 die Olympischen Spiele in ihrer Geburtsstadt Paris sind, will nicht nur selbst einmal Grundschullehrerin werden – derzeit studiert sie im achten Semester an der PH in Ludwigsburg –, sie will den Kindern auch das Schöne am Sport weitergeben. „Ich bin selbst durch die Bundesjugendspiele zum Sport gekommen. Als ich elf Jahre war, hat mir meine Lehrerin gesagt, dass ich doch mal in den Verein gehen soll“, sagte die 1,82 Meter große Sportsoldatin.

Viele Mitmachstationen, die begeistern

Außer den Disziplinen Sprint, Ausdauerlauf, Wurf und Weitsprung, die für das Deutsche Sportabzeichen nötig sind, gab es einige Mitmachstationen, die viele Begeisterte fanden. So haben sich die Spvgg-Abteilungen Fußball, Turnen und Schach, der Sportpunkt Kernen, die Württembergische Sportjugend (mit einem Rollstuhlparcours) sowie die AOK mit einem Lightboard und einer Wurfmaschine, die von Felix Lobedank, dem Co-Trainer des Handball-Erstligisten TVB Stuttgart betreut wurden, engagiert.

Engagiert hatten sich im Vorfeld und am Freitag aber auch die Hauptorganisatorinnen Britta Metz und Simone Schneider-Seebeck vom Sportkreis. Deren Fazit: Nach der Premiere 2022 im Bildungszentrum Weissacher Tal sei es erneut eine tolle Veranstaltung, ein Schultag ganz im Zeichen des Sports, der auf viel positive Resonanz stoße.

Die Urkunde gibt es am letzten Schultag mit dem Zeugnis

Welche Schüler das Sportabzeichen, die höchste Auszeichnung des deutschen Olympischen Sportbundes im Amateursport, am Freitag geschafft haben, erfahren diese am letzten Schultag. Denn mit den Zeugnissen gibt es auch die Urkunden. „Und diejenigen, die es nicht geschafft haben, müssen nicht traurig sein. Sie können die Disziplin, die schlecht war, bis Weihnachten im Sportunterricht nachholen“, sagt Britta Metz, die am 1. Juli die Geschäftsstellenleitung des Sportkreises übernommen hat.

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