St. Peter in Bad Cannstatt St. Peter wird am zweiten Advent eingeweiht

Von Iris Frey 

Die Kirche St. Peter in der Winterbacher Straße wird neu gebaut. Derzeit läuft noch der Innenausbau. Eingeweiht werden soll sie am zweiten Advent. Bis dahin gibt weitere Baustellenführungen.

Die neue St. Peter-Kirche in der Winterbacher Straße. Foto: Iris Frey
Die neue St. Peter-Kirche in der Winterbacher Straße. Foto: Iris Frey

Bad Cannstatt - Derzeit wird auf Hochtouren auf dem Gelände in der Winterbacher Straße die neue St. Peter-Kirche gebaut. Zurzeit laufen die Arbeiten im Innenausbau. Am zweiten Advent soll die neu gebaute Kirche in der Winterbacher Straße 36 eingeweiht werden, wie Nicole Höfle, Sprecherin des katholischen Stadtdekanats, erklärt. Die Einweihung wird am zweiten Adventssonntag, 9. Dezember, um 10 Uhr sein.

Doch bis dahin wird noch fleißig gearbeitet: Zum Stand der Arbeiten erklärt Höfle: Der Innenausbau ist weit fortgeschritten, zuletzt wurden sämtliche Böden eingebaut. In der Kindertagesstätte im ersten Stock sind auch schon Regale, Garderoben und Schränke eingebaut. „Man sieht schon gut, wie die Atmosphäre dort sein wird. Die losen Möbel, wie Tische, Stühle folgen noch.“

In der Kirche steht noch das Gerüst, da noch Arbeiten am Akustikputz gemacht werden mussten. Auch die Beleuchtung wurde eingebaut. Sobald das Gerüst abgebaut ist, was in den nächsten Tagen passieren soll, können Altar, Ambo und Taufbecken eingebaut werden, die auch von der Künstlerin Madeleine Dietz stammen. Wie berichtet, waren zu Beginn des Jahres die großflächigen bunt gestalteten Fenster der Künstlerin Dietz in die Kirchenräume eingebaut worden. Auch die Außenanlagen der Kindertagesstätte müssen noch gemacht werden und die Spielgeräte montiert werden. Das steht noch aus, wie Höfle erklärt. Im Juli 2017 war die Grundsteinlegung gefeiert worden für die neue St. Peter-Kirche, das Pfarrbüro und die Kindertagesstätte.

6,3 Millonen Euro Investitionskosten

Im November vergangenen Jahres war das Richtfest gefeiert worden. Architekt Stefan Kamm hatte dabei das Bauwerk näher erläutert: die Kirche, die sich dreigeschossig gestaffelt nach oben auf zehn Meter Höhe öffnet, der Gemeindesaal, der zuschaltbar ist, das Pfarrbüro beim Haupteingang und die Kindertagesstätte nebenan im ersten Geschoss. Die Fassade werde noch mit hellen Ziegeln verkleidet, hatte Kamm angekündigt. Auch sei bei dem Bau bislang der Kostenrahmen eingehalten worden: Nach Angaben des Stadtdekanats kostet das Gemeindezentrum St. Peter rund 6,3 Millionen Euro. Gebaut wird es für die 2000 Katholiken. Von den Baukosten muss rund 1,4 Millionen Euro die Gemeinde selbst aufbringen. St. Peter ist derzeit der einzige Kirchenneubau in der Diözese. Der Neubau der Kirche war möglich geworden durch den Verkauf eines Teils des Grundstücks an die Stiftung Liebenau.

Nach wie vor werden Baustellenführungen angeboten. Die nächsten Termine sind am 17. und 31. Oktober sowie am 7. November, jeweils um 17.30 Uhr statt. Treffpunkt ist vor der Baustelle in der Winterbacher Straße 36. Interessenten werden gebeten, sich per E-Mail an besichtigungstpeter@web.de anzumelden.

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