Staatstheater Stuttgart mit Besucherrekord Lohn harter Arbeit
Gute Stimmung, gute Zahlen – die Staatstheater Stuttgart verdienen allen Applaus, kommentiert unser Autor Nikolai B. Forstbauer. Der Erfolg ist Lohn harter Arbeit in allen Bereichen.
Gute Stimmung, gute Zahlen – die Staatstheater Stuttgart verdienen allen Applaus, kommentiert unser Autor Nikolai B. Forstbauer. Der Erfolg ist Lohn harter Arbeit in allen Bereichen.
Die Staatstheater Stuttgart sind im Höhenflug: Mit 425 000 Besucherinnen und Besuchern sahen mehr Menschen die Aufführungen von Oper, Ballett und Schauspiel als in der Vor-Corona-Saison 2018/2019. „Der Flow und die besondere Begeisterung waren die ganze Saison über präsent und spürbar“, sagt Marc-Oliver Hendriks, Geschäftsführender Intendant der Staatstheater.
Dieser „Flow“ aber – das vergisst man leicht, ist hart erarbeitet. Nicht nur gilt es ja, jede Saison die Erwartung international gültiger künstlerischer Exzellenz zu bestätigen. Auch in der Saison 2022/2023 bestimmte die Begleitmusik mit dem Refrain „Unsicherheit überall“ die Schlagzeilen. Was wird aus dem „Jahrhundertprojekt“ Sanierung des Opernhauses und Erweiterung des Staatstheaterareals in der Landeshauptstadt? Darf man vor dem Opernhaus mit einigen wenigen Bänken und Tischen die Menschen auch außerhalb der Vorstellungen einladen, sich wohlzufühlen? Ob objektiv große oder subjektiv kleine Fragen – die Antworten blieben lange vor allem dies: widersprüchlich.
Dann doch Befreiungsmomente: Der Wettbewerb für ein Interimstheater am Nordbahnhof ist entschieden, die Theaterterrassen sind eröffnet. Und nun bestätigen die Zahlen das Wichtigste: den Rückhalt des Publikums in der Metropolregion Stuttgart für ihr Staatstheater und ein auch künstlerisch in neue Höhen führendes Dennoch der 1400 Staatstheatermitarbeitenden.