Staatstheater Stuttgart Test bestanden trotz Hitze und Kontrollen

Endlich wieder Theater: Marc-Oliver Hendriks zieht eine positive Bilanz Foto: dpa/Bernd Weissbrod
Endlich wieder Theater: Marc-Oliver Hendriks zieht eine positive Bilanz Foto: dpa/Bernd Weissbrod

Einlasskontrollen in der Hitze und langes Maskentragen. Trotzdem verlief das Premierenwochenende im Staatstheater Stuttgart reibungslos – sogar für jene, die fast hätten draußen bleiben müssen.

Kultur: Adrienne Braun (adr)
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Stuttgart - Einkaufen darf man ohne Impfnachweis, wer ins Theater will, muss geimpft, genesen oder negativ getestet sein, zumindest in Baden-Württemberg. Mehr als tausend Zuschauerinnen und Zuschauer waren an diesem Premierenwochenende im Württembergischen Staatstheater Stuttgart zu Besuch, aber nur 15 davon schafften es nicht auf Anhieb durch die Eingangskontrollen.

Keine langen Schlangen

Sowohl vor der Oper wie auch vor dem Schauspielhaus hatte man mehrere Kontrollstellen eingerichtet, damit nur jene ins Haus kommen, die den 3G-Nachweis erbringen können. „Das hat relativ gut funktioniert“, sagt der Geschäftsführende Intendant Marc-Oliver Hendriks, „die Kontrollen haben zu keinen größeren Schlangenbildungen geführt.“

Modellversuch

Hendriks zieht eine positive Bilanz des ersten Premierenwochenendes, das in vielerlei Hinsicht ein Stresstest gewesen sei – etwa für das Personal, das in der prallen Sonne kontrollieren musste. „Auch mit Blick auf das Maske-Tragen war es die maximale Belastung für alle Beteiligten“, so Hendriks. Ein Stresstest sei aber auch die Erprobung des „Schachbretts“ gewesen, bei dem jeweils ein Platz zwischen den Besuchern frei bleibt, ein Modellversuch, der wissenschaftlich begleitet wird.

Teststation im Innenhof

Die Besucher, die zunächst keinen Test vorweisen konnten, mussten übrigens nicht draußen bleiben. Für das Premierenwochenende wurde im Innenhof vom Roten Kreuz vorsorglich eine Teststation eingerichtet. „Die Prozesse haben gut funktioniert“, so Hendriks. „Wir haben einen höheren Personaleinsatz gefahren, aber alles ist besser, als nicht zu spielen.“




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