Städte in der Coronakrise Ziehen wir womöglich bald alle aufs Land?

Ein Mann überquert Anfang April den leeren Times Square in New York City. Foto: dpa, Wilhelm Mierendorf 13 Bilder
Ein Mann überquert Anfang April den leeren Times Square in New York City. Foto: dpa, Wilhelm Mierendorf

Städte wirken wie Ruinen, in den Krankenhäusern sterben Menschen. Wer kann, der flieht jetzt in die Natur. In Seuchenzeiten gerät das urbane Leben in die Krise. Was heißt das für die Zukunft?

Titelteam Stuttgarter Zeitung: Eva-Maria Manz (ema)

Stuttgart - Einmal sagte die Nachbarin beim Bücken über das Staudenbeet zu ihrem Mann: „Komm, jetzt machen wir’s fertig, damit es schön aussieht, auch wenn wir weg sind.“ Das war lange vor Corona, kurz vor einer Urlaubsreise. Es mag bei allen, die sich jetzt an Baumärkten in die Schlangen stellen, ein ähnlicher Gedanke aufkeimen, wenn sie sechs Säcke je fünfzig Liter Universal-Gartenerde kaufen und den Einkaufswagen mit Geranien und lilablassblauen Hortensien befüllen: Lass es uns schön herrichten, auch im Angesicht der Apokalypse, Manfred!

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