Stiftung Warentest warnt Zu viel schädliche Borsäure in Spielschleim

Von red 

Die Stiftung Warentest warnt vor Spielschleim. In allen getesteten Produkten werde zu viel Borsäure freigesetzt, die Durchfall, Erbrechen und Krämpfe hervorrufen könne.

Spielschleim ist beliebt, aber nicht ungefährlich. Foto: fullempty - stock.adobe.com
Spielschleim ist beliebt, aber nicht ungefährlich. Foto: fullempty - stock.adobe.com

Stuttgart - Die Stiftung Warentest warnt in der aktuellen Ausgabe ihres Magazins Test und auch im Internet vor zu viel Borsäure im so genannten Spielschleim, auf englisch Slime. Spielschleim ist bei Kindern beliebt, der glibberige Effekt wird durch Borsäure hervorgerufen. Diese ist in größerer Konzentration allerdings gesundheitsschädlich, wie das Magazin schreibt. Als Spurenelement sei Bor wichtig für den Menschen, gelange jedoch zu viel davon in den Körper, könne dies Durchfall, Erbrechen und Krämpfe hervorrufen.

Stiftung Warentest hat nach eigenen Angaben fünf Spielschleim-Produkte getestet und bei allen festgestellt, dass zu viel Borsäure freigesetzt wird. Bei allen habe die Menge über dem EU-Grenzwert von 300 Milligramm pro Kilogramm gelegen. Diese Menge dürfen flüssige oder haftende Spielzeugmaterialen maximal freisetzen.

Stiftung Warentest betont, dass von den getesteten Schleimprodukten wahrscheinlich keine akute Gefahr ausgeht. Man empfehle gleichwohl, Kinder nicht diesen Produkten auszusetzen. Um welche Spielschleim-Produkte es sich handelt, hat Stiftung Warentest auf seiner Homepage aufgelistet.