„Stille Helden“ Diakonie-Preis für StZ-Serie „Stille Helden“

Die Puppenspielerin Heike Gruber ist eine von 25 stillen Helden, welche die Stuttgarter Zeitung in einer Serie vorgestellt hat. Diese ist jetzt als ein Stück vorbildlicher Journalismus mit dem Preis der Diakonie  ausgezeichet worden Foto: StZ-Repro
Die Puppenspielerin Heike Gruber ist eine von 25 stillen Helden, welche die Stuttgarter Zeitung in einer Serie vorgestellt hat. Diese ist jetzt als ein Stück vorbildlicher Journalismus mit dem Preis der Diakonie ausgezeichet worden Foto: StZ-Repro

Menschen, die aus Überzeugung und uneigennützig anderen Menschen helfen, hat die Stuttgarter Zeitung in einer 25-teiligen Serie auf ihrer Reportageseite vorgestellt. Sie wurde dafür nun mit dem renommierten Journalistenpreis der Diakonie ausgezeichnet.

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Stuttgart - Der renommierte Diakonie-Journalistenpreis, den die Diakonien in Baden und in Württemberg traditionell gemeinsam ausschreiben, geht in diesem Jahr unter anderem an die Reportageseite für Baden-Württemberg der Stuttgarter Zeitung. Dies haben die beiden karitativen Institutionen jetzt offiziell gemacht. Ausgezeichnet wird die Serie „Stille Helden“, die 25 Teile umfasst hat und Ende 2013/Anfang 2014 erschienen ist. Die Jury aus Redakteuren von Zeitung, Rundfunk und Fernsehen, Wissenschaftlern sowie Vertretern der Diakonie erachtete die Beiträge als „Hommage an Ehrenamt und soziales Bewusstsein“, wie es in der entsprechenden Pressemitteilung heißt.

Gemeinsame Leistung mehrerer Autoren

Bei der nun preisgekrönten Serie handelt es sich um eine Gemeinschaftsleistung mehrerer Autorinnen und Autoren. Verantwortlich für das Konzept und die Umsetzung zeichnen allerdings die drei Reporter Verena Mayer, Frank Buchmeier und Robin Szuttor, die die Reportageseite der StZ auch redaktionell betreuen. Vorgestellt wurden in der Reihe Menschen, „die aus innerer Überzeugung unermüdlich arbeiten, um anderen Menschen Hilfe und Wärme zu geben“, so die Diakonie. „Zeit, finanzieller Aufwand und persönliches Risiko ist ihnen unwichtig“. Damit passten die Beiträge so recht in das Anforderungsprofil des Journalistenpreises, mit dem seit 2003 alljährlich vorbildliche soziale und sozialpolitische Berichterstattung belobigt wird. Die Diakonie vergibt ihren Journalistenpreis neben Print in drei weiteren Kategorien. Sigrid Faltin wird gekürt für ihre ARD-Fernsehreportage „Kinder, Liebe, Hoffnung! – Ein dramatisches Jahr mit einer Patchworkfamilie“. Annette Christine Hoch erhält die Auszeichnung für ihre vom Deutschlandfunk gesendete Hörfunkreportage „Lena und ihre Klasse“ über ein schwerstbehindertes Mädchen, das sich seinen Platz unter „normalen“ Schülern erkämpft. Der Preis für den Hörfunk-Kurzbeitrag geht an Andreas Gottschalk von SWR 4 Schwabenradio für zwei Beiträge – einerseits über die soziale Arbeit Jugendlicher und andererseits über Innenansichten eines Hospizes.

Eingereicht worden waren in diesem Jahr 98 Beiträge. Die Preisverleihung findet am 6. November in Karlsruhe statt. Dabei werden insgesamt 10 500 Euro vergeben. Der Preis wird auch im kommenden Jahr wieder ausgeschrieben.

Die Texte von der StZ-Reportageseite stehen auf stuttgarter-zeitung.de/reportage im Netz.




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