Strafen bis zu 2500 Euro Italienischer Touristenort beschließt Flipflop-Verbot

Von red/dpa 

Keine Badelatschen an der Steilküste: In der italienischen Touristenregion Cinque Terre soll künftig ein Flipflop-Verbot herrschen. Viele Touristen unterschätzten die Wanderungen mit dem falschen Schuhwerk und müssten oft aufwendig mit Hubschraubern gerettet werden.

Jeder, der nicht mit richtigem Schuhwerk antrete, müsse mit Strafen zwischen 50 und 2500 Euro rechnen. Foto: dpa
Jeder, der nicht mit richtigem Schuhwerk antrete, müsse mit Strafen zwischen 50 und 2500 Euro rechnen. Foto: dpa

Rom - Auf den Wanderwegen der italienischen Touristenregion Cinque Terre soll künftig Badelatschen-Verbot herrschen. Jeder, der nicht mit richtigem Schuhwerk antrete, müsse mit Strafen zwischen 50 und 2500 Euro rechnen, teilte der Nationalpark in der ligurischen Region italienischen Medien zufolge mit. Grund seien die vielen Verletzungen durch ungeeignetes Schuhwerk. Die Betroffenen müssten oft aufwendig mit Hubschraubern aus dem Park geholt werden, zitierten Medien am Wochenende Parkdirektor Patrizio Scarpellini. Viele Touristen unterschätzten die Wanderungen und meinten, sie seien am Strand.

Aufklärung bevor Maßnahmen greifen

Der Touristenstrom in den malerischen Dörfern an der Steilküste, die über einen Wanderweg verbunden sind, hat in den letzten Jahren kontinuierlich zugenommen. Vor allem Kreuzfahrttouristen, die im nahe gelegenen Hafen von La Spezia anlegen, fluten im Sommer die kleinen Orte. Die Maßnahmen gegen Flipflop-Träger sollten zur Saison noch nicht sofort greifen, erst sollten die Besucher umfassend aufgeklärt werden, wurde Scarpellini zitiert.