Anti-Terror-Übung in Ludwigsburg Simulierte Explosionen und Schüsse – 1000 Einsatzkräfte

Von sbn 

Explosions- und Schussgeräusche am Residenzschloss Ludwigsburg: An diesem Sonntag üben rund 1000 Einsatzkräfte den Ernstfall. Es ist eine der größten durchgeführten Simulationen im Land.

Rund 1000 Einsatzkräfte sowie Statisten und Beobachter sind an der Übung beteiligt (Symbolbild). Foto: Bundespolizei
Rund 1000 Einsatzkräfte sowie Statisten und Beobachter sind an der Übung beteiligt (Symbolbild). Foto: Bundespolizei

Ludwigsburg - An diesem Sonntag, 24. März, üben Polizei und Rettungskräfte für den Notfall. Zwischen 7 und 15 Uhr simulieren sie den Ablauf eines Großeinsatzes, Schauplatz der Übung ist das Ludwigsburger Residenzschloss und die Umgebung des Klinikums. Laut einer Pressemitteilung der Polizei werden dabei auch Explosions- und Schussgeräusche zu hören sein. Die Erlachhofstraße am Klinikum wird zwischen der Harteneckstraße und der Hegelstraße gesperrt. Die Notfallpraxis und das Dialysezentrum sind über die Neuhalde und die Hegelstraße erreichbar.

Eine der bisher größten Übungen im Land

Rund 1000 Einsatzkräfte sowie Statisten und Beobachter sind an der Übung beteiligt, die auch im Kreis Böblingen abgehalten wird. Damit ist sie eine der größten bisher durchgeführten Simulationen im Land. „Wir wollen die Bewältigung einer komplexen Lage mit Ereignisorten in beiden Landkreisen und dabei auch das Zusammenwirken mit weiteren Polizeipräsidien trainieren“, sagt der Ludwigsburger Polizeivizepräsident Burkhard Metzger. Besonders wichtig sei das Zusammenspiel von Polizei und Rettungskräften.