Stuttgart 21 Unzufrieden mit der Wendlinger Kurve

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Weniger zufrieden äußert sich der SMA-Gründer mit der Wendlinger Kurve. Dort soll die Trasse aus Tübingen an die Neubaustrecke angeschlossen werden. In der bisher geplanten kleinen Variante seien zwar zwei Züge pro Stunde und Richtung zulässig. Ein dritter, vom Land geforderter Zug in der Spitzenstunde, sei aber "die auslösende Ursache für einen kreuzungsfreien Ausbau". Sprich: wenn Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) die Verbindung auf der Neubaustrecke nach Ulm verbessern will, muss die Wendlinger Kurve auf zwei Gleise erweitert werden. Erwünschter Nebeneffekt: "zusätzliche Kapazität und Flexibilität für das ganze Projekt". Völlig offen ist jedoch, wie viel das kosten und wer das bezahlen würde.

Dafür schreibt der Experte aus der Schweiz den Kollegen aus Deutschland noch zwei unerwartete Punkte ins Stammbuch. Zwischen dem Hauptbahnhof und der neuen S-Bahn-Haltestelle Mittnachtstraße müsse eine Signalisierung eingeplant werden, die eine 2,5-Minuten-Zugfolge auf der S-Bahn-Stammstrecke zulasse. Und auf der Murrbahn sei der Ausbau einzelner Bahnhöfe erforderlich.