Stuttgart - Die neue Ausstellung über Stuttgart 21 und die Neubaustrecke nach Ulm nimmt Gestalt an. Auf Höhe von Gleis 16 des bestehenden Kopfbahnhofs soll die Schau ihren neuen Standort bekommen. Sie hatte wegen des Umbaus des Bonatzgebäudes im vergangenen Sommer nach mehr als 20 Jahren ihren angestammten Platz im Bahnhofsturm räumen müssen, nach dem sie auch ihren Namen trug: Turmforum. Der Begriff wird nicht mehr weiterverwendet. Vom 26. März an bittet der hinter der Ausstellung stehende Projektverein Stuttgart-Ulm in den ITS, den Infoturm Stuttgart.
3,4 Millionen Euro für Interimsgebäude
Zwar ist die Ausstellungsfläche deutlich kleiner, dafür bieten die bodentiefen Fenster, aber vor allem die Dachterrasse des Interimsgebäudes einen Blick über die Baustelle in der Innenstadt. Davon werden sich die Gäste der Eröffnung überzeugen können, allen voran die Redner. Als solche haben sich neben Vereinschef Bernhard Bauer, Ronald Pofalla, Infrastrukturvorstand der Deutschen Bahn, Uwe Lahl, Amtschef im Landesverkehrsministerium, OB Fritz Kuhn und Regionalpräsident Thomas Bopp angekündigt. Die vier Herren vertreten auch die Geldgeber, die für den 3,4 Millionen Euro teuren Neubau des ITS aufgekommen sind.
Ende März ist Eröffnung
Wegen des deutlichen kleineren Ausstellungsraums ist die Schau eingedampft worden. Der Verein setzt auf digitale Präsentationstechniken, die weniger Platz beanspruchen. Gleichzeitig sollen auch die Positionen der Projektkritiker dargestellt werden. Wie gelungen das ist, davon können sich Besucherinnen und Besuche von Ende März an ein eigenes Bild machen.