Stuttgart Mit dem warmen Wetter droht auch der nächste Feinstaubalarm

Von red/dpa/lsw 

Pünktlich zum Start ins Wochenende kommt der Frühling wieder in Schwung und bringt viel Sonne mit Temperaturen bis zu 25 Grad in den Südwesten. Mit der Hochdrucklage wächst aber auch die Gefahr für einen erneuten Feinstaubalarm in Stuttgart.

In Stuttgart sind Temperaturen von mehr als 20 Grad möglich. Foto: dpa
In Stuttgart sind Temperaturen von mehr als 20 Grad möglich. Foto: dpa

Stuttgart - Pünktlich zum Start ins Wochenende kommt der Frühling wieder in Schwung und bringt viel Sonne mit Temperaturen bis zu 25 Grad in den Südwesten. „Freitag, Samstag, Sonntag erwartet uns wunderschönes Wetter“, sagte Meteorologe Clemens Steiner vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Stuttgart am Donnerstag.

Am Donnerstag bleibt das Wetter noch wechselhaft. Das Gewitterrisiko ist laut Prognose nur noch gering. In der Nacht zum Freitag wird es noch einmal frostig: Vereinzelt müsse im Bergland und in den östlichen Landesteilen mit glatten Straßen gerechnet werden.

Ab Freitag scheint dann verbreitet die Sonne bei bis zu 19 Grad im Rheintal. Auch am Wochenende bleibt es trocken und die Temperaturen sollen deutlich über die 20-Grad-Marke klettern. Höchstwerte seien nach DWD-Angaben in der Kurpfalz am Sonntag mit bis zu 25 Grad zu erwarten.

Die Periode, in der Feinstaubalarm ausgerufen wird, dauert noch bis zum 15. April

Mit der Hochdrucklage wächst auch die Gefahr für einen erneuten Feinstaubalarm in Stuttgart. Eine Alarmierung zum Samstag sei „sehr wahrscheinlich“, sagte der Meteorologe. Der Alarm könnte dann mindestens bis Montag bestehen. Da sich die Luft im Frühjahr stärker erwärmt als im Winter, sei die Luft mehr in Bewegung, erklärte Steiner. Wegen der stärkeren Durchmischung seien besonders hohe Feinstaubkonzentrationen nicht zu erwarten.

Die Periode, in der Feinstaubalarm in Stuttgart ausgerufen wird, dauert noch bis zum 15. April. Feinstaubalarm wird aufgrund der Wetterlage im Winterhalbjahr zwischen Oktober und April immer dann ausgerufen, wenn Meteorologen über mehrere Tage einen geringen Luftaustausch voraussagen.

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