Feinstaub-Alarm in Stuttgart Höchste Passantenfrequenz bundesweit trotz Feinstaubalarms

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Beschädigt der Feinstaubalarm das Image Stuttgarts? Hält er Kunden und Touristen vom Besuch der Landeshauptstadt ab? Darüber wird in Politik- und Wirtschaftskreisen diskutiert. OB Fritz Kuhn verteidigt das Vorgehen, weil „wir das Thema nicht unter den Teppich kehren können“. Kritiker wie der CDU-Bundestagsabgeordnete Stefan Kaufmann sagen: „Wer das hört, fährt nicht hin.“

In der Passantenfrequenzzählung des Immobilienunternehmens Engel & Völkers landete in diesem Jahr die Stuttgarter Königstraße mit 17 018 Passanten pro Stunde noch vor den München, Hamburger und Frankfurter Topadressen auf Platz 1. Gezählt wurde am 1. April 2017 in der Zeit von 14 bis 16 Uhr. Da war in Stuttgart die besucherstarke Lange Einkaufsnacht, aber auch in anderen Städten seien besondere Events und gutes Wetter gewesen, so Engel & Völkers. An der Werkstagszählung am Dienstag, 28. März, landete die Königstraße auf Platz drei mit mehr als 7200 Passanten pro Stunde – ein Drittel mehr als der Vorjahreswert. Sowohl am 28. März als auch am 1. April war in Stuttgart der Feinstaubalarm ausgerufen.

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