Mit dem Bau des Münchner Olympiageländes wurde der Stuttgarter Architekt Günter Behnisch 1972 weltberühmt. Wie er das gemacht hat? Ein neues Buch zum Thema verspricht Einblicke, vorgestellt wird es nun in Stuttgart.

Kultur: Bernd Haasis (ha)

„Bauen für eine offene Gesellschaft. Günter Behnisch 100“ lautet der Titel einer Werkschau zu Ehren des bekannten Stuttgarter Architekten. Eine der Kuratorinnen ist die Architektin Elisabeth Spieker. Sie nutzt die Ausstellungsfläche in der Königstraße 1c am 18. August dafür, ihr neues Buch „Olympia München ‚72 – Architektur+Landschaft als gebaute Utopie“ vorzustellen.

Spieker hat bereits ihre Dissertation über Günter Behnisch verfasst. Nun beleuchtet sie erstmals die ikonische Olympia-Architektur unter dem Aspekt der interdisziplinären Zusammenarbeit der Planer im Büro Behnisch & Partner.

Auch Stefan Behnisch stellt ein Buch über seinen Vater vor

Auch Stefan Behnisch, der Sohn des Olympia-Architekten und Gründungspartner des Büros Behnisch Architekten, wird auf der Veranstaltung ein von ihm herausgegebenes Buch vorstellen, es trägt den Titel „Über Architektur, Vorträge und Schriften von Günter Behnisch“.

Die Architektur-Journalistin Amber Sayah moderiert die Gespräche zu den Bücherpräsentationen.

Buchpräsentation und Gespräch: 18. August, 17-19 Uhr, Königstr. 1C, Stuttgart,

Anmeldung unter info@guenterbehnisch.com

Die Schau und die Lesung

Ausstellung
„Bauen für eine offene Gesellschaft. Günter Behnisch 100“ ist bis zum 3. Oktober für die Öffentlichkeit zugänglich. Königstraße 1c, Mo-Sa 10 bis 20 Uhr, So 15-19 Uhr, Eintritt frei.

Buch
„Olympia München ’72. Architektur+Landschaft als gebaute Utopie“ von