Stuttgarts Wahrzeichen mit Lichtpanne Warum der Fernsehturm einen Hänger hatte

Stuttgarts  Leuchtturm ist für Besucher derzeit geschlossen. Foto: Leif Piechowski
Stuttgarts Leuchtturm ist für Besucher derzeit geschlossen. Foto: Leif Piechowski

Plötzlich blieb das Drehlicht stehen. Der Xenonscheinwerfer des Stuttgarter Fernsehturms soll Flugzeugen Orientierung bieten. In der Nacht zum Donnerstag kreiste er nicht mehr. Wir haben nachgefragt, was los war.

Lokales: Uwe Bogen (ubo)
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Stuttgart - Der Leuchtturm Stuttgarts hatte einen Hänger, was in der Nacht zum Donnerstag für ernste, aber auch amüsante Tweeds gesorgt hat. „Dr. Nopper, das Licht am Fernsehturm hängt fest“, war etwa zu lesen. Jemand möge sich doch darum kümmern, damit das Weltkulturerbe in spe wieder reibungslos sein Drehlicht zum Schutz des Flugverkehrs kreisen lässt.

In der Corona-Pandemie sind die meisten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Stuttgarter Wahrzeichens in Kurzarbeit. In normalen Zeiten ist das technische Personal bis 23.30 Uhr vor Ort und hätte deshalb reagieren können. Doch momentan ist alles anders. Weithin sichtbar war, dass das Drehlicht stehenblieb. Erst am nächsten Morgen konnten die Fernsehturm-Leute reagieren.

„Am Donnerstagabend drehen sich die Xenonlampen wieder“

„Bei dem gestrigen Stillstand der Drehfeuer handelte es sich um ein technisches Problem, das immer mal wieder auftritt“, teilte eine Sprecherin der SWR Media Services GmbH auf Anfrage unserer Redaktion mit, „wir konnten es kurzfristig beheben.“ Für die Ursache der Panne habe man bisher keine Erklärung. Sie werde noch analysiert. Schon wiederholt – selten und in großen Abständen – sei das Drehlicht stehengeblieben. „Am Donnerstagabend werden sich die Xenonlampen auf jeden Fall wieder drehen“, sagte die Sprecherin. Deshalb werde ein Mitarbeiter vor Ort bleiben.

Nicht nur die Frage, warum das Drehlicht stehen geblieben ist, ist noch nicht beantwortet. Auch weiß keiner, wann der Fernsehturm wieder Besucherinnen und Besucher empfangen kann. Die SWR Media Services GmbH will sich auf alle Fälle vorbereiten und glaubt doch: „Wir werden zu den Letzten gehören, die öffnen dürfen.“




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