SV Fellbach, Volleyball, Dritte Liga Start mit Bauchweh

Von Harald Landwehr 

Die Drittliga-Volleyballer des SV Fellbach steigen am Samstag bei der TG Rüsselsheim II in die Saison ein.

Der Kader der Drittliga-Volleyballer des SVF in der neuen Spielzeit – hinten von links: Lukas Schwegler, Lars Lückemeier, Tim Holler, Jannik Bachmann, Max von Berg –  vorn von links: Patrick  Köder, Felix Klaue, Sebastian Mättig, Tim von Struensee, Timo Koch, Moritz Langjahr, Trainer Jan Lindenmair. Es fehlen: Co-Trainer Jonas Hanenberg, Niklas Henseling, Ivaylo Spasov. Foto: /Iris Drobny
Der Kader der Drittliga-Volleyballer des SVF in der neuen Spielzeit – hinten von links: Lukas Schwegler, Lars Lückemeier, Tim Holler, Jannik Bachmann, Max von Berg – vorn von links: Patrick Köder, Felix Klaue, Sebastian Mättig, Tim von Struensee, Timo Koch, Moritz Langjahr, Trainer Jan Lindenmair. Es fehlen: Co-Trainer Jonas Hanenberg, Niklas Henseling, Ivaylo Spasov. Foto: /Iris Drobny

Fellbach - Während sieben der elf Konkurrenten in der dritten Liga schon jeweils zwei Partien in der neuen Spielzeit absolviert haben, hat sich der Saisonauftakt für die Volleyballer des SV Fellbach verzögert. Die ersten beiden Begegnungen – in Feldkirchen und daheim gegen den TV Rottenburg – wurden auf spätere Zeitpunkte verlegt, sodass es für den Trainer Jan Lindenmair und sein Ensemble erst an diesem Samstag, 19 Uhr, bei der TG Rüsselsheim II losgeht.

Die Hessen haben bereits zwei 3:0-Siege auf dem Konto und sind Tabellenführer. Eine Momentaufnahme. „Ich glaube, die Mannschaften sind in dieser Saison alle sehr eng beieinander, was das Niveau betrifft. Da sind Prognosen über mögliche Auf- und Abstiegskandidaten zum jetzigen Zeitpunkt ganz schwierig“, sagt Jan Lindenmair. Mit seinem Verbund peilt der 41-Jährige nach der Vizemeisterschaft in der wegen Corona vorzeitig abgebrochenen vergangenen Saison einen Platz im vorderen Tabellendrittel an.

Der Mittelblock bereitet dem Trainer etwas Bauchweh

Dass der Fellbacher Trainer trotz des Aufstiegs von Meister TV Bliesen und trotz der Tatsache, dass es keine sportlichen Absteiger aus der zweiten Liga gegeben hat, sein Ziel derart vorsichtig formuliert, liegt nicht an der Konkurrenz um den sich freiwillig aus der ersten Liga zurückgezogenen schwäbischen Rivalen TV Rottenburg sowie den beiden Nachbarn TSV G.A. Stuttgart und ASV Botnang. Den Grund liefert der eigene Kader. Dieser ist mit insgesamt 13 Spielern zwar zahlenmäßig ausreichend gut besetzt, allerdings bereitet dem Trainer eine zentrale Position etwas Bauchweh: der Mittelblock. „Wir haben da in Moritz Langjahr, Lukas Schwegler und Jannik Bachmann drei ganz junge Leute, die bisher noch gar nicht oder nur sehr wenig auf Drittliganiveau gespielt haben. Da müssen wir in den nächsten Wochen schauen, wie sie sich entwickeln“, sagt der Trainer.

Die Außenpositionen sind extrem gut besetzt

Ausgesprochen gut besetzt sind im Aufgebot des SVF dagegen die Angriffspositionen – sowohl quantitativ mit fünf Akteuren sowie auch qualitativ. Max von Berg, Tim Holler, Lars Lückemeier, Ivaylo Spasov und der Berlin-Rückkehrer Niklas Henseling verfügen über Erfahrungen in der zweiten Bundesliga und waren dort zum Teil auch Leistungsträger. „Auf den Außenpositionen sind wir extrem stark besetzt, da muss man uns erst einmal bezwingen“, sagt Jan Lindenmair.

Nicht mehr im Kader der Fellbacher steht derweil Johannes Leipert (Ausbildung am Frankfurter Flughafen), der nach mehreren Aushilfsdiensten in der vergangenen Saison nun zum hessischen Regionalligisten SSG Langen gewechselt ist. Und der Routinier Valentino Nadale wird künftig auch nur noch im personellen Notfall einspringen.




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