SV Leonberg/Eltingen präsentiert Kampfsport Auf der Jagd nach dem Adler bei der Judo-Safari

Judo ist Sport und Lebenseinstellung: Die Kinder und Jugendlichen waren mit großem Eifer bei der Sache. Foto: Henning Maak

Beim Pferdemarkt stellt sich regelmäßig eine Sportart vor: Der SV Leonberg/Eltingen bringt Kindern mit einer Judo-Safari Werte und Techniken der Sportart näher.

Knapp 30 Kinder zwischen sechs und 14 Jahren stehen gespannt in der Halle im Sportzentrum. Einige haben Kampfanzüge an, einige Fußballtrikots. Egal, wie viel Erfahrung sie im Judo haben, gespannt lauschen sie Wolfgang Knopki, dem Leiter der Judoabteilung des SV Leonberg/Eltingen, der den Kindern spielerisch die ersten Begriffe nahebringt. „Wenn ich sage ,Hajime‘, lauft ihr alle quer durch die Halle. Wenn ich ,Mate‘ rufe, bleibt ihr sofort stehen und friert in der Bewegung ein“, erklärt er die Aufwärmübung.

 

Judo beziehungsweise Kampfsportkunst allgemein ist in diesem Jahr die Sportart, für die das Sportamt der Stadt das Interesse der Kinder wecken will. „Wichtig ist für uns, dass die Sportart von allen Vereinen repräsentiert wird und nicht allzu geläufig ist, weil wir die Vielfalt der Leonberger Sportwelt repräsentieren wollen“, erklärt Daniela Löffler, die Sachgebietsleiterin Sport der Kommune.

Die Leonberger Judoka hatten für die Kinder eine Judo-Safari vorbereitet – eine Breitensportaktion des Deutschen Judo-Bundes (DJB) als Werbung für die Sportart. Vier Stationen durften die Kids durchlaufen: Auf einem Hindernis-Parcours sollten die Mädchen und Jungen ihr koordinatives Geschick beweisen. An zwei Stationen wurde gekämpft – einmal ging es darum, sich einen Ball zu sichern, bei der anderen sollte eine Wäscheklammer am Oberteil des Gegners geschnappt werden. „Da geht es auch darum, dass die Kinder lernen, den Gegner richtig zu greifen, denn nur dann kann man gelungene Aktionen setzen“, erklärt Wolfgang Knopki.

Respekt und Höflichkeit zählen

Die vierte Station war eine kreative: Die Kinder sollte sich mit den Werten wie Respekt, Hilfsbereitschaft und Höflichkeit auseinandersetzen. „Wenn ein Kämpfer anzeigt, dass er aufgibt, muss der andere den Kampf sofort einstellen“, erläutert Abteilungsleiter Knopki. An dieser Station konnten Kinder unter anderem ein kleines Plakat ausmalen und mit nach Hause nehmen, auf dem die zehn Werte des Judosports aufgeführt sind.

Der Judo-Löwe ist immer dabei

Mit Feuereifer waren die rund 30 Nachwuchs-Judoka dabei, 15 Jugendliche der Abteilung notierten die an jeder Station erworbenen Punkte. Leo der Judo-Löwe, das Maskottchen des württembergischen Judoverbandes, war am Ende des Parcours ein beliebtes Fotomotiv für Kinder und Eltern. Je nach erreichter Punktzahl gab es für die Jungen und Mädchen einen Aufnäher in entsprechender Farbe des Judo-Gürtels – vom gelben Känguru, über die grüne Schlange und den blauen Adler bis zum schwarzen Panther. Zudem erhielt jedes Kind eine Goldmedaille mit dem Pferdemarktsymbol – zur Erinnerung an einen aufregenden Tag.

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