„Syrence“ aus Weil der Stadt Die Band bekommt neue Mitglieder

Von Jaris Lanzendörfer 

2014 ein weiterer Einschnitt. Max Ruppert und Luca Hauser verlassen die Band, Franz „Johnny“ Neumann kommt dazu, 2017 auch der Gitarrist Julian Barkholz. Die Musik wandelt sich. Während Ruppert der typische Brüller ist, singt Neumann.

2017 beginnt schließlich die Produktion des neuen Albums. Durch die zwei Neuzugänge muss sich die Band neu orientieren: Was geht, was geht nicht? – Eine Selbstfindungsphase. „Jeder soll seine Persönlichkeit mit einbringen“, findet Jolas. Die Band braucht insgesamt anderthalb Jahre, bis das Album fertig aufgenommen ist.

Anfang Februar ist es aber soweit. „Freedom in Fire“ wird veröffentlicht. „Es geht darin um Selbstfindung“, berichtet Jolas. „Die Lieder spiegeln die Phase wider, in der wir waren.“ Jedes der Bandmitglieder kann sich letztlich in dem Album selbst wiederfinden, es ist für jeden was dabei.

Syrence geht es nicht darum, viele Leute zu erreichen, sondern ihr eigenes Ding zu machen, eines, wofür die fünf Jungs aus Weil der Stadt brennen. „Es ging nie darum, Songs für die Masse zu schreiben“, merkt Schlosser an. „Wir bringen eine Hommage an die 80er. Mit den Vocals von Johnny ist die Musik sehr oldschool geworden.“

Ein nächstes Album ist ­geplant, allerdings ist nichts konkret. „Die Videodrehs sind fertig, deshalb haben wir jetzt wieder mehr Zeit und wir fangen auch an, Lieder zu schreiben“, berichtet Arndt Streich. „Allerdings haben wir nichts Festes im Blick.“ Es sind noch Ideen von ­früher übrig. Jetzt kann sich Syrence die Zeit nehmen und an diese anknüpfen.

Und Gigs gehören nach wie vor zur Beschäftigung der Band. Auf dem „Bang your Head“-Festival in Balingen im Juli auftreten zu dürfen, ist das nächste Ziel. „Wir sind aber absolut keine Experten im Booking“, gibt Streich zu. Für größere Festivals braucht man gute Kontakte, Agenturen, die viel Geld kosten. Aber wenn irgendwann die Organisatoren von Wacken anrufen, dann werden die Weil der Städter bestimmt nicht ablehnen.