Tatort: Ich hab im Traum geweinet „Bitte, bitte, bitte nie wieder so einen Tatort!“

Von Dominik Florian 

Fasnet, Sex unter Kollegen und eine zu späte Leiche: Der „Schwarzwald-Tatort“ sorgte bei der Mehrheit der Netzgemeinde für Kopfschütteln. Daher gingen die User mit der Handlung, der Tonqualität und den freizügigen Bettszenen in der Produktion hart ins Gericht.

Hoch die Becher: Nach einem Trinkgelage landen die Kommissare Franziska Tobler (links) und Friedemann Berg gemeinsam im Bett. Foto: dpa/Benoît Linder 25 Bilder
Hoch die Becher: Nach einem Trinkgelage landen die Kommissare Franziska Tobler (links) und Friedemann Berg gemeinsam im Bett. Foto: dpa/Benoît Linder

Stuttgart - Ein Mord, ein 90-minütiges Katz- und Mausspiel, an dessen Ende der Täter feststeht: Dem gewohnten Handlungsstrang wollte der „Tatort“ aus dem Schwarzwald „Ich hab im Traum geweinet“ am vergangenen Sonntag so gar nicht folgen. So taucht das Opfer – ein ehemaliger Freier – im Kleinstadtmilieu einer Schönheitsklinik erst nach rund 40 Minuten auf. Und im Ausnahmezustand der Fasnet landen zudem die Kommissare Franziska Tobler und Friedemann Berg im Bett und zeigen dabei viel nackte Haut.

Das nicht ganz gewöhnliche Drehbuch erschütterte bei einigen alteingesessenen Zuschauern die heile „Tatort“-Welt. Dieser User sieht in dem Werk den Tiefpunkt der Krimi-Reihe.

Bis zur Auflösung der Morde haben viele gar nicht durchgehalten und haben sich, wie der Dialog in diesem Tweet verrät, ein anderes Programm gesucht.

Zu einem klaren Urteil kam auch dieser Nutzer und knüpfte sich in seinem Tweet neben den Schauspielern gleich die gesamte Filmcrew vor.

Dieser Nutzer, der den „Tatort“ zu Ende geschaut hat, hatte indes eine inständige Bitte an die Macher. Und fuhr dafür harte Geschütze auf.

Eine mögliche Erklärung, woher die gehäuften Sexszenen in der SWR-Produktion kommen, hatte sich dieser User überlegt.

Vor allem die Qualität des Tons sorgte bei einigen Zuschauern für schlechte Stimmung. Dieser User stellte Spekulationen an, welche Geräte dem Tontechniker wohl zur Verfügung standen.

Eine Entschuldung für die Produktion aus dem Schwarzwald sprach dieser einheimische Nutzer stellvertretend an die gesamte Fernsehnation aus.

Aus Verzweiflung wünschten sich einige Zuschauer die Ermittlerteams aus Münster, Stuttgart oder München herbei. Dieser Nutzer ging dabei sogar noch weiter.

Zwar wird Till Schweiger am kommenden Sonntag nicht auf Mörderjagd gehen, dafür übernimmt das Team aus Franken. In die „Die Nacht gehört dir“ geht es zwar um Dating-Portale, aber die Handlung wird die aufgebrachte „Tatort“-Gemeinde sicherlich beschwichtigen: Mord, Ermittlungen, Täterfinden, Ende!




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