Wie viele Tage sind es bis Weihnachten? Der Adventskalender verrät es uns. Ganz nebenbei freuen wir uns jeden Tag über eine kleine Überraschung. Es muss nicht immer teuer sein, wie unsere Ideen zeigen.

Freizeit und Unterhaltung: Dominika Bulwicka-Walz (dbw)

Sind 24 Tage nun viel oder wenig? Diese Frage hängt sicherlich auch mit dem diesjährigen Adventskalender zusammen. Und wer jetzt schon „Nicht schon wieder Schokolade!“ ruft, wie wäre es in diesem Fall beispielsweise mit einem minimalistischen und nostalgischen Bilderkalender.

 

Ob nun klassisch selbst gemacht oder ausgefallen, wie im Fall eines Baukastens – der Adventskalender begeistert Groß und Klein und gehört zur vorweihnachtlichen Zeit dazu. Hier haben wir noch einige weitere Ideen zusammengetragen und sicherlich ist für jeden etwas dabei.

Kulinarische Kalender

Beliebt: Adventskalender gefüllt mit Tee oder Gewürzen. /IMAGO/Olaf Ziegler

An 24 Tagen Tee, Gewürze oder auch Marmelade. Hinter den Türchen dieser Kalender verstecken sich Bio-Kräutertees (z.B. von Pukka), Müslis (z.B. von Mymuesli), Marmelade (z.B. von Glück) oder Gewürze und Gewürzmischungen (z.B. von Ankerkraut). Für alle, die bei Schokolade weglaufen, sind diese kulinarischen Adventskalender eine Alternative.

Für Bastler: Modellbausatz

Geschafft: Nach 24 Tagen ist das Modell fertig. Foto: www.imago-images.de/Photology2000

Modellbau-Freunde horchen bei diesen Kalendern auf: Hier kann man Autos, Traktoren, Roboter und vieles mehr zusammenbauen. In Modellbausatzkalendern (z. B. von Revell oder Franzis) stecken 24 Einzelteile, die am Ende ein Ganzes ergeben. Also: Jeden Tag ein Teilchen mehr und am Ende steht das fertige Spielzeug bereit. Für Erwachsene bestens geeignet.

Jeden Tag Experimente

Kleine Forscher beim Experimentieren. Foto: www.imago-images.de/IMAGO/imageBROKER/Oleksandr Latkun

Jeden Tag etwas Neues erfahren, jeden Tag ein Experiment. Mit einem Adventsexperimentierkasten (z.B. von Kosmos für Kinder zwischen acht und zwölf Jahren) können kleine Forscher allerlei Alltagsphänomene kennenlernen und entdecken, dass Naturwissenschaften Spaß machen können. Benutzung unter Aufsicht von Erwachsenen.

Bücher-Adventskalender

Und wenn es noch so spannend ist: Hier ist jeden Tag nur ein Kapitel erlaubt, sonst ist der Spaß verdorben. /IMAGO/Zoonar.com/Linda Brotkorb

Für Kinder, die Lesen lieben. Das Prinzip ist einfach: Das Buch in 24 Kapitel unterteilt und jeden Tag wird nur ein Kapitel gelesen. Beispielsweise: „Spekulatius der Weihnachtsdrache“ für Kinder ab vier Jahren oder „Das kleine böse Buch – Adventskalender“. Hier heißt es sich in Geduld üben.

Bitte nicht voraus lesen, sonst ist der Spaß ruiniert. Wer wissen will, wie es weiter geht, muss ganz schnell schlafen gehen, damit schon bald morgen ist.

Selbstgemachter Kalender

Schön verzierte Tütchen, die jeder selbst befüllen kann. /IMAGO/Switlana Sonyashna

Der Klassiker: Eigentlich geht es beim selbst gemachten Adventskalender fast schon mehr um Äußerlichkeiten als um den Inhalt selbst. Liebevoll gestaltete Säckchen und Päckchen selbst verziert und befüllt. Ein positiver Nebeneffekt ist, dass sich auf diese Art manches Verpackungsmaterial hervorragend recyceln lässt. Was in die Tütchen kommt, kann sich jeder selbst überlegen. Ideen gibt es beispielsweise auf Pinterest.

Beauty-Adventskalender

In einen Beauty-Adventskalender passen 24 kleine Überraschungen. Foto: www.imago-images.de/Fotofollia

Adventskalender mit Kosmetikprodukten erfreuen sich immer wieder großer Beliebtheit. Inhalt: Miniprodukte wie Mascara und Nagellack stecken hinter den Türchen. Die Kalender gibt es in unterschiedlichen Preiskategorien und hierbei ist Vorsicht geboten, denn die Preise könne sehr schnell in die Höhe schellen. Zu beziehen beispielsweise über Rossmann, Douglas, Rituals.

Für Nostalgiker

24 Erinnerungsfotos, die am Ende als Collage an der Wand hängen können. /IMAGO/Elena Kovaleva

Minimalismus steht hoch im Kurs. Die ersten Adventskalender vor vielen Jahrzehnten waren hübsche Weihnachtsbilder. Heute sind diese Adventskalender abgewandelt wieder im Kommen. Mit persönlichen Bildern kann so man seinen Liebsten eine Freude bereiten. Über einen Fotodienst z.B. bei dm) kann man eine Collage mit 24 Bildern erstellen und jeden Tag kommt ein neues Foto zum Vorschein. Nach dem Ende der Adventszeit bleibt die Collage natürlich erhalten.

Kinder basteln für ihre Eltern

Der „Wir-helfen-euch-Kalender“ von den Kindern für die Eltern. /imago stock&people

Da kommt der Nachwuchs manchmal ins Grübeln. Wünschen sich Eltern auch einen Adventskalender? Natürlich! Hier eine Idee: Eltern lieben Selbstgebasteltes und freuen sich über Hilfe im Alltag. Also können sich die Kleinen für jeden der 24 Adventstage eine Überraschung für die Eltern ausdenken und hübsch auf einen Zettel schreiben. Beispielsweise: „Heute räume ich die Spülmaschine aus“ oder „Ich hänge die Wäsche ab“. Das Ganze verstecken sie in selbst gebastelte Hütchen, Schachteln oder Briefumschläge. Kostenlose Bastelideen über Oettinger Verlag. Die Augen der Eltern werden leuchten.