Tod von Hans Küng So verlief der letzte Gottesdienst für den Tübinger Theologen

Schon zu Lebzeiten in Bronze gegossen: Die massive Büste, das Geschenk eines Förderers, hat   Hans Küng in den Garten seines Tübinger Hauses verbannt. Foto: dpa/Bernd Weissbrod
Schon zu Lebzeiten in Bronze gegossen: Die massive Büste, das Geschenk eines Förderers, hat Hans Küng in den Garten seines Tübinger Hauses verbannt. Foto: dpa/Bernd Weissbrod

Der Theologe Hans Küng ist in einem Trauergottesdienst gewürdigt und im Anschluss beigesetzt worden. Von seinem Tübinger Zuhause, wo der Schreibtisch schon fast leer geräumt wurde, bis zu seinem Grab ist es ein kurzer Weg.

Seite 3: Christine Keck (kek)
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Tübingen - Seinen Tod hat Hans Küng kommen spüren. Er werde sterben, sagte er seiner polnischen Pflegerin, die sich wunderte, wie schnell in der Osterzeit seine Kräfte schwanden, und dem an Parkinson erkrankten 93-Jährigen, der kaum mehr hören und sehen konnte, noch Lebensmut zusprach. Er lud seine Vertrauten in den Tagen davor in sein Tübinger Haus, um sich zu verabschieden. „Er wollte nicht mehr, er hatte Schmerzen“, sagt der Theologe Hermann Häring über seinen guten Freund und Lehrmeister. „Er ist friedlich eingeschlafen in seinem Bett.“

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