Tödlicher Unfall auf A8 Polizei veröffentlicht Details zum Unfallhergang

Von red 

Stunden nach dem tödlichen Unfall auf dem Parkplatz Sommerhofen auf der A8 bei Sindelfingen ist die Unfallursache noch unklar. Am Freitagvormittag ist nach dem Beifahrer auch die Fahrerin gestorben.

Die Insassen dieses Mercedes sind bei dem Unfall ums Leben gekommen. Foto: 7aktuell.de/Alexander Hald 5 Bilder
Die Insassen dieses Mercedes sind bei dem Unfall ums Leben gekommen. Foto: 7aktuell.de/Alexander Hald

Sindelfingen - Noch unklar ist der Grund, warum es am Freitag gegen 1.45 Uhr auf der A8 zwischen dem Autobahnkreuz Stuttgart und der Anschlussstelle Leonberg-Ost in Fahrtrichtung Karlsruhe zu einem Unfall kam, bei dem zwei Menschen ums Leben gekommen sind. Dies teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am späten Freitagvormittag mit.

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Zumindest gibt es Erkenntnisse zum Unfallhergang: Demnach wechselte die 48 Jahre alte Fahrerin, die gemeinsam mit ihrem 44 Jahre alten Ehemann in einem Mercedes auf der A8 unterwegs war, vermutlich auf Höhe des Parkplatzes Sommerhofen auf den Verzögerungsstreifen, um auf den Parkplatz einzufahren. Im weiteren Verlauf kam sie nach links von der Fahrbahn ab und touchierte die links des Parkplatzes verlaufende Betonleitwand.

Gutachter forscht nach der Unfallursache

Der Mercedes geriet daraufhin wieder zurück nach rechts und prallte auf dem Parkstreifen für Lastwagen gegen den Auflieger einer Sattelzugmaschine. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Auflieger nach rechts verschoben und stieß gegen einen weiteren geparkten Lastwagen. Der 44-Jährige erlag noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen. Die Fahrerin wurde durch Ersthelfer aus dem Fahrzeug herausgeholt und durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Dort verstarb sie am Freitagmorgen.

Der 60-jährige Fahrer des Sattelzugs, der zum Unfallzeitpunkt in seiner Kabine geschlafen hatte, erlitt leichte Verletzungen. Der Mercedes und der Sattelzug waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Die Freiwillige Feuerwehr Sindelfingen war mit 16 Wehrleuten und vier Fahrzeugen vor Ort. Von der Autobahnmeisterei Herrenberg befanden sich vier Mitarbeiter und drei Fahrzeuge im Einsatz. Seitens der Staatsanwaltschaft Stuttgart wurde zur Klärung der Unfallursache ein Gutachter bestellt, der noch in der Nacht an die Unfallstelle kam.