In einem Einfamilienhaus in Pfaffenweiler sind am Freitagnachmittag drei Leichen entdeckt worden. Die Ermittlungen zu den Hintergründen laufen. Was die Polizei bislang weiß. 

In Pfaffenweiler bei Villingen-Schwenningen (Schwarzwald-Baar-Kreis) sind drei Leichen in einem Wohnhaus gefunden worden. Sie sollen Opfer eines Tötungsdelikts geworden sein. Auch die Kriminalpolizei ist am Einsatz beteiligt, wie der Schwarzwälder Bote berichtet.

 

Wie ein Polizeisprecher vor Ort erklärt, sei ein 27-Jähriger am Freitag gegen 16 Uhr in das Haus seiner Eltern in dem Ortsteil von Villingen-Schwenningen gekommen. Dort fand er seinen Bruder, einen 32-Jährigen, leblos vor.

Darüber hinaus sind zwei weitere Tote gefunden worden. Laut Polizei handelt es sich mutmaßlich um die Eltern der beiden Brüder.  

Polizei und Rettungsdienst samt Notarzt waren nach dem Notruf durch den 27-Jährigen zum Einfamilienhaus geeilt. Die Rettungskräfte konnten jedoch das Leben der drei Menschen nicht mehr retten. Sie starben offenbar durch Stichverletzungen.

Keine Gefahr für die Bevölkerung

Der Polizeisprecher betont, dass nach derzeitigem Stand keinerlei Gefahr für die Bevölkerung besteht. Vor Ort wird laut Informationen des Schwarzwälder Boten vermutet, dass der 32-Jährige erst seine beiden Eltern und dann sich selbst tötete. Ermittlungen in dem Fall dauern aber noch an. 

Zur Stunde ist die Kriminalpolizei vor Ort. Die Ermittler durchsuchen das Haus, sichern dort Spuren. Sie befragen zudem Nachbarn. Vernommen wurden darüber hinaus ein Ersthelfer sowie der Bruder des Getöteten.

Suizidgedanken sind häufig eine Folge psychischer Erkrankungen. Wer Hilfe sucht, auch als Angehöriger, findet sie bei der Telefonseelsorge unter 0800/1110111 oder 0800/1110222 und unter https://www.telefonseelsorge.de/. Eine Liste mit Hilfsangeboten findet sich auf der Seite der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention: https://www.suizidprophylaxe.de/.