Top-Ten der gruseligsten Spuk-Orte Platz 6: Das Spukhaus von Stans

Rems-Murr: Phillip Weingand (wei)
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Ausgerechnet im Haus des schweizerischen Politikers, Juristen und Schriftstellers Melchior Joller, eines aufgeklärten Menschen, dem Aberglauben angeblich verhasst war, soll es im Jahr 1862 zu einem Spuk gekommen sein. In dem Haus in Stans in der Schweiz, etwa 30 Kilometer von Luzern, sollen Fenster und Türen plötzlich auf- und zugeschlagen, Einrichtungsgegenstände verrutscht und neben seinen Kindern ein Steinhagel niedergegangen sein. Die Bewohner versicherten, schemenhafte Gestalten gesehen zu haben. Melchior Joller führte über den Spuk in seinem Haus penibel Tagebuch. Irgendwann hielt die Familie den Spuk nicht mehr aus und zog nach Rom. Dort starb Joller knapp drei Jahre später im Alter von 47 Jahren in Armut.

Im Jahr 2003 entstand ein Film über die Spukgeschichte, der vergeblich versuchte, zu klären, was damals wirklich vor sich ging. Obwohl das Spukhaus von Stans im Jahr 2010 abgerissen wurde, fasziniert es Geisterjäger bis heute.




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