TV Oeffingen, Aramäer Heilbronn Und täglich grüßt das Murmeltier
Nächste Niederlage: Die Oeffinger Landesliga-Fußballer stehen auch bei den Aramäern Heilbronn ohne Punkte da – 1:2. Für den Vorletzten wird die Lage immer schwieriger.
Nächste Niederlage: Die Oeffinger Landesliga-Fußballer stehen auch bei den Aramäern Heilbronn ohne Punkte da – 1:2. Für den Vorletzten wird die Lage immer schwieriger.
Die Begegnung bei den Aramäern Heilbronn passt ins Bild, das die Landesliga-Fußballer des TV Oeffingen seit Monaten schon in der Liga abgeben: Sehr bemüht sind sie, aber ohne Fortune. Am Sonntag unterlagen sie in Unterzahl mit 1:2 (1:1).
Früh waren die Platzherren dank des Tors von Jermaine Wesley mit 1:0 in Führung gegangen (21. Minute). Wenig später standen die Gäste nur noch zu zehnt auf dem Platz. Justin Körner hatte nach einem Foul an der Außenlinie die Rote Karte gesehen (28.). „Es war eine harte Entscheidung, aber so muss er auch als junger Spieler nicht hingehen“, sagte Haris Krak, der Oeffinger Trainer. In Unterzahl brachte Mario Mutic die Gäste mit seinem Ausgleichstor kurz vor der Pause zurück ins Spiel (43.). Die Oeffinger Fußballer wollten nun wenigstens einen Punkt auswärts mitnehmen. Doch in der 82. Minute besiegelte Jermaine Wesley mit dem 2:1 die erste Niederlage des TVOe gegen die Aramäer Heilbronn seit dem 1. November 2015.
Er komme sich vor wie in dem Film „Und täglich grüßt das Murmeltier“, sagte Haris Krak. „Wir haben zwei Chancen, die wir nicht nutzen, und bekommen erst das Tor und dann die Rote Karte. Aber wir geben nicht auf.“ Das taten die Oeffinger auch nicht in Heilbronn. „Der Mannschaft kann man nichts vorwerfen“, sagte der Trainer. Auch nicht beim entscheidenden Gegentor. Es sei zumindest stark abseitsverdächtig gewesen, findet der 42-jährige Übungsleiter des TV Oeffingen. „Außerdem hätte es schon gar keinen Einwurf für die Aramäer geben dürfen, der hätte eigentlich uns gebührt“, sagte Haris Krak mit Blick auf die Ausgangsszene für das 1:2. Aber auch das passte ins Bild.
TV Oeffingen: Peric – Körner, Gorica (86. Angrisani), Grau, Hashani, Kolb, Mutic, Juric (72. Rogosic), Liakas (38. Al-Shammaa), Sylaj, Perhanidis.