U19-Halbfinale gegen VfL Wolfsburg VfB Stuttgart nach Elfmeterkrimi im Finale

Leon Dajaku traf zum 1:1. Foto: Pressefoto Baumann
Leon Dajaku traf zum 1:1. Foto: Pressefoto Baumann

Die U19 des VfB Stuttgart musste am Abend zum Halbfinale-Rückspiel um die deutsche Meisterschaft beim VfL Wolfsburg antreten. Nach dem 0:0 im Hinspiel war noch alles offen.

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Wolfsburg - Dank Elfmetertöter Sebastian Hornung steht die U19 des VfB Stuttgart im Finale um die deutsche Meisterschaft. Im Halbfinale-Rückspiel setzte sich das Team von Trainer Daniel Teufel im Elfmeterschießen durch. Torwart Hornung hielt dabei zwei Elfer. Nach der regulären Spielzeit stand es 1:1. „Wir haben auf beide Halbfinals gesehen drei bessere Halbzeiten gespielt und waren fußballerisch auch stärker. Jetzt freuen wir uns erst einmal auf das DFB-Pokalfinale am Freitag“, sagte Teufel nach der Partie.

Der VfB kam gut in die Partie und übernahm von Beginn an das Kommando auf dem Platz. Leon Dajaku hatte in der 15. Minute die erste echte Torchance. Sein abgefälschter Schuss ging aber links am VfL-Tor vorbei. In der 25. Minute hatte der Gastgeber die Chance zum 1:0. Ole Pohlmann scheiterte aber aus sechs Metern an Stuttgarts Keeper Hornung. Nur eine Minute später war es dann aber geschehen. VfB-Akteur Alex Kopf will den Ball im Sechzehner wegschlagen, trifft aber Wölfe-Stürmer Phillip König -Elfmeter. John Yeboah verwandelte den Elfmeter sicher zum 1:0 (27. Minute). Der VfB wirkte etwas angeschlagen und kam bis zur Pause nicht mehr richtig in die Spur.

VfB mit den besseren Nerven

Zu Beginn der zweiten Hälfte hatten sich die Schwaben wieder gesammelt und drängten auf den Ausgleich. Es dauerte aber bis zur 77. Minute, ehe das 1:1 fallen sollte. Dajaku setze sich links im Strafraum durch und traf mit einem satten Schuss. Nun war wieder alles ausgeglichen. Da keine Mannschaft mehr allzu viel riskierte, ging es schließlich ins Elfmeterschießen.

Für den VfL trat Dominik Marx als erster Schütze an – und scheiterte an Sebastian Hornung. Für den VfB trafen die ersten drei Schützen Nick Bätzner, Umut Günes und Per Lockl. Als Hornung dann auch noch gegen Soufiane Messeguem parierte, stand der VfB mit einem Bein im Finale. Zwar scheiterte Antonis Aidonis anschließend als erster Stuttgarter, doch Charles-Jesaja Herrmann jagte den fünften Elfmeter der Wolfsburger über das Tor – damit war die Entscheidung zugunsten der Schwaben gefallen. Trainer Teufel nahm den verschossenen Elfmeter von Aidonis, der stark an den bizarren Elfer von Simone Zaza bei der EM 2016 erinnerte, mit Humor. „Wir haben das Elfmeterschießen geübt, da hatte Aidonis eigentlich einen sicheren Eindruck gemacht. Aber wir werden uns jetzt sicher etwas für ihn einfallen lassen.“

Nun trifft der VfB im Endspiel auf Borussia Dortmund. Sie setzten sich nach einem 2:2 im Hinspiel am Montagabend im Rückspiel mit 2:0 gegen den FC Schalke 04 durch. Das Finale steigt am Sonntag, 2. Juni, um 12.45 Uhr in der mechatronik-Arena in Großaspach.




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