US-Börsenaufsicht Hacker machten möglicherweise Insidergeschäfte

Auf die US-Börsenaufsicht hat im Jahr 2016 eine Cyberattacke stattgefunden. Foto: dpa
Auf die US-Börsenaufsicht hat im Jahr 2016 eine Cyberattacke stattgefunden. Foto: dpa

Die amerikanische Börsenaufsicht ist nach eigenen Angaben im Jahr 2016 Opfer eines Hackerangriffs geworden. Die Täter haben erbeutete Informationen möglicherweise für verbotene Insidergeschäfte benutzt.

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Washington - Unbekannte Hacker sind im vergangenen Jahr in Systeme der US-Börsenaufsicht SEC eingedrungen und haben erbeutete Informationen möglicherweise für verbotene Insidergeschäfte benutzt. Die Schwachstelle, die das ermöglicht habe, sei schnell gestopft worden, betonte die SEC in der Nacht zum Donnerstag.

Bei der Börsenaufsicht werden Geschäftszahlen und für den Aktienkurs relevante Informationen von Unternehmen veröffentlicht und lagern auf den Servern bereits bevor sie freigeschaltet werden. Der Angriff sei der SEC bereits 2016 aufgefallen, erst im August dieses Jahres habe sie aber festgestellte, dass die Daten möglicherweise für Aktiengeschäfte verwendet wurden.

Die Behörde machte keine Angaben dazu, welche Informationen genau den Angreifern in die Hände gefallen sein könnten. Es hieß lediglich, darunter seien keine persönlichen Daten gewesen. Es liefen Untersuchungen. Die SEC greift bei sogenanntem Insiderhandel - Aktiengeschäften auf Basis öffentlich nicht verfügbarer Informationen - traditionell hart durch.

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