Verbote ab kommender Woche Facebook sagt rassistischen Hassposts den Kampf an

Von red/afp 

Das Online-Netzwerk Facebook verkündete am Mittwoch, dass es ab der kommenden Woche Äußerungen, die „weißen Nationalismus, Suprematismus oder Separatismus“ rühmen oder unterstützen, auf seinen Seiten verbietet will.

Facebook will organisierten Hassgruppen das Leben schwer machen. (Symbolbild) Foto: AFP
Facebook will organisierten Hassgruppen das Leben schwer machen. (Symbolbild) Foto: AFP

San Francisco - Das Online-Netzwerk Facebook verbietet auf seinen Seiten ab der kommenden Woche Äußerungen, die „weißen Nationalismus, Suprematismus oder Separatismus“ rühmen oder unterstützen. „Es ist klar, dass diese Konzepte eng mit organisierten Hassgruppen verbunden sind und in unseren Diensten keinen Platz haben“, erklärte das Unternehmen am Mittwoch.

Identität und Heimatstolz nicht betroffen

Nicht betroffen von den Verboten sind Facebook zufolge Themen wie „Stolz darauf, Amerikaner zu sein“ oder „baskischer Separatismus“. Diese seien ein „wichtiger Bestandteil der Identität“ der betreffenden Menschen. „Weißer Separatismus“ beinhalte dagegen ein Programm von „Rassentrennung“. Gegen „weiße Vorherrschaft“ (Suprematismus) verherrlichende Posts war Facebook bereits früher vorgehen - als Teil seines Verbots von Hassbotschaften im Zusammenhang mit Rasse, Volkszugehörigkeit oder Religion. Kritiker bemängeln eine zu umfangreiche Löschung auch anderer Inhalte und befürchten Zensur.