Verdi in Baden-Württemberg 250 Beschäftigte beteiligen sich an Warnstreiks

Mitarbeiter des Zentrums für Psychiatrie beteiligen sich am Warnstreik der Gewerkschaft Verdi in Wiesloch. Weitere Streiks sind geplant. (Archivbild) Foto: dpa/René Priebe
Mitarbeiter des Zentrums für Psychiatrie beteiligen sich am Warnstreik der Gewerkschaft Verdi in Wiesloch. Weitere Streiks sind geplant. (Archivbild) Foto: dpa/René Priebe

Beschäftigte von zwei Psychiatrie-Einrichtungen und der Universität Stuttgart-Vaihingen haben mit einem Streik der Gewerkschaft Verdi für ein höheres Gehalt demonstriert.

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Stuttgart - Rund 250 Beschäftigte von zwei Psychiatrie-Einrichtungen im Südwesten sowie der Universität Stuttgart-Vaihingen haben sich der Gewerkschaft Verdi zufolge an Warnstreiks beteiligt. Weitere Aktionen an anderen Standorten sind in den kommenden Tagen geplant, wie ein Sprecher von Verdi am Dienstag in Stuttgart im laufenden Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes der Länder mitteilte.

Betroffen waren die Zentren für Psychiatrie in Calw und Zwiefalten (Kreis Reutlingen), so die Dienstleistungsgewerkschaft. Die Gewerkschaften fordern fünf Prozent mehr Gehalt für die rund eine Million Beschäftigten des öffentlichen Dienstes der Länder - mindestens 150 Euro monatlich, für Pflegekräfte mindestens 300 Euro im Monat. Die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) hatte dies als unrealistisch zurückgewiesen. Ende November soll weiterverhandelt werden.

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