Versteigerung in Stuttgart Rommels Privatauto kommt ins Museum

Der wagen bleibt dort, wo die Auktion stattfand: Im Stadtpalais, wo das Museum ist. Foto: 7aktuell/A. Werner
Der wagen bleibt dort, wo die Auktion stattfand: Im Stadtpalais, wo das Museum ist. Foto: 7aktuell/A. Werner

Beigegrün, 90 PS und 34 Jahre alt ist der Mercedes 190 E, den Manfred Rommel einst fuhr. Der Wagen ist nun im Besitz des Stadtmuseums. Mit ihrem Gebot stach die Sammlungsleiterin die Konkurrenten aus.

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Stuttgart - Manfred Rommels Mercedes Benz 190 E wird nie mehr über Stuttgarts Straßen fahren. Das 90 PS starke Fahrzeug Baujahr 1983, das sich der ehemalige Stuttgarter Oberbürgermeister einst, wie es heißt, auf Drängen von Mercedes-Vorstandschef Werner Niefer privat zugelegt hatte, wurde am Sonntagabend im Museum für Stuttgart im Stadtpalais für 8500 Euro versteigert.

Das Auto wird zum Museumsstück

Nach einem kurzen, aber intensiven Bieterstreit wurde der beigegrüne Mercedes vom Museum selbst ersteigert. Edith Neumann, die stellvertretende Direktorin und Sammlungsleiterin, hatte mit der Bieternummer 201 am Ende die zwölf anderen registrierten Interessenten ausgestochen. „Es ist ein Objekt, das Stadtgeschichte erzählen kann“, sagte Neumann. Rommels Tochter Catherine Rommel zeigte sich im Anschluss an die Versteigerung, die das Auktionshaus Eppli vornahm, hoch zufrieden: „Mich freut es sehr, dass das Museum das Auto ersteigert hat.“

Die erreichte Summe will Catherine Rommel an die Parkinson Stiftung und an die Cosmic Elyah Bali Foundation spenden, die sich auf der indonesischen Insel, nach Auskunft Rommels, „um die Ärmsten der Armen“ kümmert. Das Auktionshaus verzichtete zugunsten der Spende auf eine Verkaufsprovision.




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