VfB-Fanclubs Die Ruhrpottschwaben: In Oberhausen ging's los

Von Henrik Lerch 

In unserer Serie über offizielle Fanclubs des VfB Stuttgart stellen wir heute die Ruhrpottschwaben vor.

Im Oktober 2006 durften die Ruhrpottschwaben in den Räumen der VfB-Gaststätte an der Mercedesstraße Thomas Hitzlsperger (Dritter von links) treffen. Als Geschenk hatte der Vorstand ihm einen Kuchen mit Fanclublogo gebacken. Hier sind noch weitere Bilder der Ruhrpottschwaben: Foto: Kerstin Döring 5 Bilder
Im Oktober 2006 durften die Ruhrpottschwaben in den Räumen der VfB-Gaststätte an der Mercedesstraße Thomas Hitzlsperger (Dritter von links) treffen. Als Geschenk hatte der Vorstand ihm einen Kuchen mit Fanclublogo gebacken. Hier sind noch weitere Bilder der Ruhrpottschwaben:

Foto: Kerstin Döring

Stuttgart - Hey, hey, hey, VfB ein Leben lang, hey, hey, hey: Im Laufe der Fußball-Bundesligasaison 2011/12 stellen wir in einer Serie einige offizielle Fanclubs des VfB Stuttgart vor. Diesmal: Die "Ruhrpottschwaben".

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Wie alles begann

Den Startschuss für die Ruhrpottschwaben gab Kerstin Döring (36) - früher stellvertretende Vorsitzende, heute zuständig für die Pressearbeit - zu Beginn der Saison 2004/05: Über das Forum des VfB Stuttgart suchte sie damals Gleichgesinnte aus Nordrhein-Westfalen, um einen Fanclub zu gründen, der den Namen "Ruhrpottschwaben" tragen sollte. Fünf VfB-Anhänger meldeten sich daraufhin: Holger Keuerleber, Serkan Satilmis, Nadine Samad-Tari, Bernd Schweickhardt und Sandra Baskiewicz. Sie waren also zu sechst.

Um sich dann mal zu beschnuppern, vereinbarten die sechs Fans ein erstes Treffen beim DFB-Pokal-Zweitrundenspiel des VfB bei Rot-Weiß Oberhausen (2:0 für den VfB) am 22. September 2004. Trotz widriger Wetterverhältnisse trafen sie sich dort und lernten sich kennen - die Chemie stimmte und so sah sich das Quintett gleich beim Bundesliga-Auswärtsspiel des VfBin Bielefeld (erneut 2:0 für den VfB) keine zwei Wochen später wieder. Und in Westfalen waren sie schon zu neunt: David Mai sowie Claudia Geisler und Martin Geisler vergößerten die Fraktion.

Kerstin Döring (Ruhrpottschwaben) Anschließend sicherte sich Holger Keuerleber im Internet flugs die Domain www.ruhrpottschwaben.de, "womit dann quasi der Grundstein für den neuen Fanclub gelegt war", erinnert sich die in Krefeld geborene Kerstin Döring (siehe Foto rechts), die seit 1988 VfB-Fan ist. Die Adresse ist auch heute noch gültig.

Nach einigen Terminschwierigkeiten und mehreren Aufrufen im Forum auf der VfB-Homepage und anderen VfB-Foren wurde am 19. Februar 2005 im Einkaufszentrum "Centro Oberhausen" der Fanclub gegründet. "Und seit dem 21. Mai 2005 sind wir offizieller Fanclub des VfB Stuttgart", so Kerstin Döring. Inzwischen zählen die Ruhrpottschwaben rund 20 Mitglieder, sie kommen unter anderem aus Dortmund, Köln, Duisburg und Leverkusen. 

Wie ist der Stand heute?

"Seit zirka einem Jahr haben wir einen neuen Vorstand, da der erste Vorstand aus privaten Gründen die Ämter niederlegen musste", erklärt Döring. Nun agiert Nadine Samad-Tari als erste und Bernd Schweickardt als zweiter Vorsitzender. "Wir sind ein kleiner, aber aktiver und feiner Haufen VfB-Fans aus Nordrhein-Westfalen, die bei jedem Heimspiel, Auswärtsspiel oder auch im Trainingslager den besten Verein der Welt unterstützen."