VfB-Fünferkette Unsere Analyse zum Spiel gegen Werder Bremen

Die VfB-Fünferkette analysiert das aktuelle Spiel des Clubs mit dem Brustring in Kürze. Foto: Shutterstock/Collage StZN
Die VfB-Fünferkette analysiert das aktuelle Spiel des Clubs mit dem Brustring in Kürze. Foto: Shutterstock/Collage StZN

Der VfB Stuttgart ist gegen Werder Bremen ohne jede Chance und steckt im Abstiegskampf. Unsere neue Serie „VfB-Fünferkette“ analysiert das Spiel in Kürze.

Sport: Carlos Ubina (cu)
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Stuttgart - Die Spielidee: Der VfB-Trainer Jürgen Kramny wollte mit einem 4-1-4-1-System für Ruhe und Ordnung in den eigenen Reihen sorgen. Doch die Stuttgarter standen von Beginn an unter Druck. Daniel Schwaab auf der Sechserposition schaffte es dabei nicht, sich als alleiniger Wellenbrecher gegen die Werder-Angriffe zu stemmen. Deshalb beorderte Kramny vorübergehend mit Lukas Rupp einen zweiten Mittelfeldspieler in die Zentrale vor der Abwehr. Dennoch fand der VfB keine Balance zwischen Defensive und Offensive.

Spielentscheidend: Der VfB hatte zu viele Ausfälle. Zunächst die vielen langzeitverletzten Spieler: Serey Dié, Kevin Großkreutz und Daniel Ginczek. Kurzfristig kam auch noch Christian Gentner dazu, der in Bremen wegen muskulärer Probleme fehlte. Während der Partie gesellten sich dann auch noch Daniel Didavi (Gesäßmuskel) und Federico Barba (Oberschenkel) hinzu. Ob die drei letztgenannten Spieler am Samstag gegen Mainz dabei sind, ist fraglich. Fehlen wird dann auf jeden Fall Emiliano Insúa wegen einer Gelbsperre. Das erhöht die Einsatzchancen von Matthias Zimmermann und Talent Mart Ristl, die im Weserstadion schon am Ball waren.

Spielentscheider: Aus Stuttgarter Sicht war Federico Barba die tragische Figur. Denn kurz nachdem sich die Gäste im Weserstadion ein 1:1 erkämpft hatten, unterlief dem Italiener ein Eigentor und der VfB geriet wieder in Rückstand. Davon erholte er sich auch nach Barbas Anschlusstor zum 2:3 nicht. Kurz darauf musste der Innenverteidiger zudem verletzt vom Platz – und die Stuttgarter kassierten drei weitere Treffer.

Wortspiel: „Bis zum 2:3 waren wir voll im Spiel“, sagte der VfB-Trainer Jürgen Kramny. Danach brach aber einiges über die Stuttgarter herein. „Da haben wir uns zu viele Gegentore eingefangen, da auch die Tordifferenz am Ende wichtig sein kann“, sagte Kramny. Mit 69 Gegentoren sind die Stuttgarter nun die alleinige Schießbude der Liga.

Spielplan: Am Samstag kommt der FSV Mainz 05 – eine Begegnung von immenser Bedeutung, da der VfB jetzt auf einem direkten Abstiegsplatz sitzt. „Wir müssen die Mannschaft wieder aufrichten“, sagte der Manager Robin Dutt nach dem Spiel in Bremen – und hofft den Negativtrend der vergangenen Wochen gegen Mainz zu durchbrechen.

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