VfB Stuttgart Das sagt Sebastian Hoeneß zu den vereinsinternen Unruhen
Der Stuttgarter Cheftrainer will sich nicht vom Sportlichen ablenken lassen – und äußert eine Hoffnung mit Blick auf das Spiel an diesem Samstag bei der TSG Hoffenheim.
Der Stuttgarter Cheftrainer will sich nicht vom Sportlichen ablenken lassen – und äußert eine Hoffnung mit Blick auf das Spiel an diesem Samstag bei der TSG Hoffenheim.
Die Diskrepanz könnte nicht größer sein beim VfB Stuttgart: Während es sportlich seit Monaten mehr als rund läuft beim Tabellendritten der Fußball-Bundesliga, hat der vereinspolitische Machtkampf rund um die Absetzung von Claus Vogt als Aufsichtsratschef in dieser Woche einen Höhepunkt erreicht. Das ist auch am Cheftrainer nicht vorübergegangen. „Ich kriege es mit, das ist ja klar“, sagte Sebastian Hoeneß auf der Pressekonferenz vor der Partie bei der TSG Hoffenheim an diesem Samstag (18.30 Uhr/Liveticker), „ich laufe auch nicht blind durch die Gegend.“
Beeinflussen lassen möchte sich der 41-Jährige aber unter keinen Umständen davon. „Unsere Aufgabe ist es, das zu trennen. Wir müssen uns auf die Dinge konzentrieren, die in unserem Kernbereich liegen“, meinte Hoeneß. Und das sei nun mal das Sportliche.
Probleme, sich zu fokussieren, hat er dabei offenbar nicht: Er habe inmitten der Spielvorbereitungen nicht einmal die Zeit gefunden, erklärte der VfB-Coach, sich die Pressekonferenz am Donnerstagnachmittag mit Bundestrainer Julian Nagelsmann anzuschauen – bei der immerhin auch die Berufung von gleich vier VfB-Profis Thema war.
„Ich möchte mich einfach gut vorbereiten auf das Spiel“, sagte Hoeneß – der sich sicher ist, dass seine Profis noch weniger von der Vereinspolitik tangiert werden: „Die Trennung wird den Spielern noch leichter fallen als mir.“
Einen Wunsch äußerte der Stuttgarter Cheftrainer dann aber doch noch mit Blick auf die Partie am Samstag: dass die Vereinspolitik für 90 Minuten in den Hintergrund rückt. „Klar ist die Hoffnung im Hinblick auf das Spiel, dass die Unterstützung der Fans voll auf die Mannschaft gerichtet ist“, sagte Hoeneß, „dass wir uns alle gemeinsam auf unser Ziel einigen können, ein gutes Spiel abzuliefern.“
Schon rein numerisch wird das ohne jeden Zweifel gegeben sein: Für die Partie in Sinsheim haben sich auch außerhalb des offiziellen Gästebereichs Tausende VfB-Fans mit Tickets eingedeckt.