VfB Stuttgart gegen Borussia Mönchengladbach „Wir glauben immer dran – und sind wieder belohnt worden“

Trainer Pellegrino Matarazzo hat nach dem Spiel die Moral seiner Mannschaft in den Fokus gestellt. Foto: Pressefoto Baumann/Alexander Keppler 11 Bilder
Trainer Pellegrino Matarazzo hat nach dem Spiel die Moral seiner Mannschaft in den Fokus gestellt. Foto: Pressefoto Baumann/Alexander Keppler

Nach dem 2:2 des VfB Stuttgart gegen Borussia Mönchengladbach am 16. Spieltag der Fußball-Bundesliga haben sich die Beteiligten zur Partie geäußert. Wir fassen die Stimmen zum Spiel zusammen.

Digital Unit: Philipp Maisel (pma)

Stuttgart - Der VfB Stuttgart hat sich von Borussia Mönchengladbach am Samstagabend mit 2:2 getrennt. Der VfB konterte den Rückstand in der ersten Hälfte – Stindl traf vom Punkt – durch ein Tor von Nicolas Gonzalez. Und auch der erneute Rückstand, Zakaria traf für die Gäste, wurde egalisiert – mit Schützenhilfe aus Köln. Der VAR griff in der Nachspielzeit ein, Wamangituka verwandelte den Strafstoß sicher.

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Nach der Begegnung in Augsburg haben sich die beteiligten Akteure zum Spiel geäußert. Wir haben die Stimmen zum Spiel zusammengetragen.

VfB-Trainer Pellegrino Matarazzo:

„Wir glauben immer dran, weil wir uns immer wieder belohnt haben für den Aufwand. Wir haben alles investiert bis zum Schluss - und sind wieder belohnt worden. Die Leistung war schon positiv. Aber der 20. Minute waren wir wieder gut im Spiel. Es war eine gute Leistung von den Jungs. Wir haben gegen eine sehr starke Mannschaft gepunktet, deshalb mache ich mir wenig Gedanken um den fehlenden Heimsieg. Wenn die Leistung nicht stimmen würde, würde ich mir mehr Gedanken machen. Er hat beide Hände um ihn herum, ich glaube, es ist ein Elfmeter. Ob es eine hundertprozentige Fehlentscheidung ist, weiß ich nicht. Wir lassen das so stehen. Was machen beide Hände um ihn herum, er kann ja die Hände weglassen. Ich kann aber den Unmut der Gladbacher verstehen, aber es ist so, wie es ist.“

BMG-Coach Marco Rose:

„Ich sage erstmal, dass man sich grundsätzlicher als Verteidiger etwas cleverer anstellen kann. Aber es ist relativ deutlich, dass Waldemar Anton seinen eigenen Kollegen ins Straucheln bringt. Und die erste Frage ist ja: Ist es eine klare Fehlentscheidung? Insgesamt haben wir ein gutes Spitzenspiel gesehen. In der ersten Halbzeit waren wir gut, aber der VfB hat da schon gezeigt, wie umschaltstark sie sind. Sind dann schlecht aus der Pause gekommen, waren zu passiv, bekommen folgerichtig den Ausgleich. Nach dem 2:1 haben wir es gut und leidenschaftlich verteidigt. Schade für die Jungs, weil sie viel investiert haben. Aber wir sind in einer Phase, in der wir immer mal wieder so ein Tor bekommen.

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BMG-Spieler Jonas Hofmann:

„Das ist eine absolute Frechheit. Embolo wird 50-mal so gefoult und wir bekommen kein Foul. Es ist Wahnsinn, in solch einer Situation einen Hinweis auf eine klare Fehlentscheidung zu geben. Ich weiß nicht, wofür wir den Videoschiedsrichter haben. Das Spiel wurde heute entschieden durch zwei, drei Personen, das wissen sie hoffentlich selbst. Es war super, wie wir nach dem Ausgleich zurückgekommen sind. Haben nach dem Tor aber nur noch verteidigt. Man muss auch mal dreckig gewinnen - normalerweise hätten wir es geschafft.“

BMG-Spieler Christoph Kramer:

„Die Flanke vor dem 1:1 des VfB ist einfach gut. Der Ball aus dem Halbfeld ist überragend. Insgesamt hätte uns mehr Ballbesitz gut getan. Der VfB hat uns gut laufen lassen. In der zweiten Halbzeit hätten wir mehr den Ball haben müssen, das müssen wir uns ankreiden lassen. Zum Elfmeter: Das ist ja nicht mal im Mittelfeld ein Foul. Wenn du dir die Szene anschaust, kannst du ja nie und nimmer darauf kommen, dass das eine klare Fehlentscheidung war. Dafür Elfmeter - das geht jetzt eigentlich nicht.“

VfB-Keeper Gregor Kobel:

„Ich war relativ weit weg. Die Arme gehen um den Oberkörper herum, aber es lässt sich darüber streiten ob es eine klare Fehlentscheidung war. Ich finde, er verhält sich einfach nicht clever. So, wie die Saison gelaufen ist, war es ok, dass wir den Elfmeter bekommen. Zu Sosa: Es ist nicht immer einfach als Verteidiger, man muss sich oft sehr schnell entscheiden. Vom ganzen Spielverlauf her, geht ein Unentschieden in Ordnung. Aber mit dem Elfmeter in der Nachspielzeit fühlt es sich nach einem Punkt und noch ein bisschen an. “

VfB-Stürmer Sasa Kalajdzic:

„Ich müsste es mir mal anschauen, kann es nicht genau sagen. Ich habe keine Schwalbe gemacht oder so. Ich habe mich hineingelegt und wollte dann zum Ball gehen. Dann gespürt, dass ich gehalten werde. Schwer zu sagen, ob es ein Foul war. Ich will mich da nicht festlegen. Ich hatte schon das Gefühl, dass ich runtergezogen wurde. Das Spiel ist jetzt zu Ende, jetzt ist es auch schon egal. Ich bin einfach nur happy über den Punkt. Wir haben richtig gut mitgespielt. Bis zum 1:0 haben wir es richtig gut gemacht. Dann war es teilweise ein offener Schlagabtausch. Die Mannschaft hat immer den Willen, auch am Schluss noch Punkte zu holen. DIe Moral und der Glaube sind immer da.“

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